HELLO FRESH // WOCHENRÜCKBLICK – DIE ERSTE WOCHE

Vor gut zwei Stunden kam unsere zweite HelloFresh-Box und auch diesmal haben der F. und ich uns wieder gespannt darauf gestürzt, die Woche verplant und die vielen bunten, gesunden Sachen bestaunt. Ein Zeichen dafür, dass unsere erste Woche mit HelloFresh ein voller Erfolg war.

Am ersten Tag gab es die mediterrane Fladenbrotpizza mit selbstgemachtem Tsatsiki. Normalerweise mag ich weder Dill noch Paprika. Trotzdem habe ich mich an das Rezept gehalten und war überrascht, wie verdammt lecker die Kombi war. Richtig großartig war vor allem auch das Tsatsiki mit Kumin. (Wenn die Einladung zum nächsten Grillabend kommt, werde ich das genau so mitbringen.) Die nächste Überraschung war die Größe der Portion. Ich habe beide Fladenbrothälften gemacht und habe die Reste am nächsten Tag auf der Arbeit noch mit einer Kollegin geteilt. Auch die cremige Gnocchi-Champignon-Pfanne war reichlich und mit dem frischen Parmesan und dem Schuss frischer Zitrone genau mein Fall.
Von der Portion ein wenig klein war das rosarote Steak vom Rind mit Kräuter-Senf-Butter an knusprigen Kartoffeln und grünen Bohnen. Bohnen und Kartoffeln gab es satt, statt 100 g hätten es aber gerne auch 150 g pro Steak sein dürfen. Einfach, weil es so unheimlich lecker war. Ich habe es ungelogen noch nie geschafft, in der Pfanne ein so zartes Steak zuzubereiten. Die Räucherlachs-Spaghetti mit Rucola-Pesto, Pecorino und Zitrone fand der F. etwas trocken. Das lag aber daran, dass ich statt der empfohlenen 250 g Spaghetti einfach die kompletten 500 g gekocht habe. So hatten wir etwas wenig Soße, der Geschmack war aber immer noch sehr gut und ich hatte am nächsten Tag noch eine gute Portion für’s Büro.

Am letzten Tag gab es Hähnchenbrust in knusprigem Dukkah-Gewürzmantel mit Basmatireis, Limettenschmand und gebratener Zucchini. Davor hatte ich ein bisschen Respekt, denn 1. wusste ich nicht, was Dukkah ist und 2. sah mir das alles verdammt kompliziert aus. War es aber gar nicht. Ich weiß zwar immer noch nicht, was Dukkah ist, aber ich weiß, dass es richtig richtig lecker ist. Rückblickend war das Hähnchen sogar unser Favorit, auch wenn wir alles genau so noch mal essen würden.
Aber hätte ich auch Lust, alles noch mal zu kochen? Für mich neben dem “Hat’s geschmeckt?” eine entscheidende Frage, die ich mit einem ehrlichen “Ja” beantworten kann. Die Rezepte waren alle in der angegebenen Zeit (25-35 min) zuzubereiten – obwohl ich nicht die geübteste Köchin bin und lieber einmal zu viel als zu wenig auf’s Rezept geschaut habe. Dort stehen, für alle, die es interessiert, übrigens auch die Nährwerte pro Person (Kohlenhydrate, Kalorien, Fett und Eiweiß).

Mir persönlich ist das egal, mir ist wichtiger, dass die Rezepte abwechslungsreich waren und die Zutaten frisch und gesund. Außerdem hatte ich das gute Gefühl, selbst etwas “geschaffen” zu haben. Die Zutaten kommen zwar als eine Art Baukasten, das Kräuterzupfen, Braten, Kochen, Schneiden, Pürieren und Panieren muss man aber selbst machen und das macht mir – wer hätte das gedacht – erstaunlich viel Spaß.

REZENSION // SETH CASTEEL – WELPEN UNTER WASSER

Ich sehe ein, diesen Beitrag mit Rezension zu betiteln ist ein bisschen geflunkert. Schließlich geht es hier um einen Bildband. Viel Text gibt es da nicht.  In einem kurzen Vorwort wird erklärt, dass der Fotograf sich im Tierschutz engagiert, dass die Welpen vorher einen “Schwimmkurs” gemacht haben, dass Welpen die tollsten Geschöpfe auf Erden sind und dass man es sich gut überlegen soll, bevor man sich einen anschafft. Was dann folgt, sind die süßesten 100 Seiten, die ich je gesehen habe.

Hätte ich dieses Buch vor der letzten Montagsfrage schon gekannt, dann hätte ich euch den dringenden Tipp gegeben, das Buch KEINESFALLS in der Öffentlichkeit durchzublättern. Denn das würde richtig peinlich. Ehrlich! Ich habe mich ja schon vor dem F. geschämt, als ich jedes Bild mit “Oh Gott!”, “Oh nein, guck mal!”, “Awwwww, es wird immer besser!” und “Neeeein, ich halt es nicht aus! Das ist so süüüüüß!” kommentiert habe. Das ist sonst ja nicht so meine Art, aber wer bei dem Anblick dieser Bilder nicht dahinschmilzt, dem ist nicht mehr zu helfen. Oder er erfreut sich einfach an den tollen Fotografien. Ich habe nämlich auch noch nie so tolle Aufnahmen von Luftblasen gesehen.

Mio mochte sich übrigens nicht mit dem Buch fotografieren lassen. Andere Hunde könnten ja niedlicher sein als er. Zumal er ja nun auch kein süßer kleiner Welpe mehr ist. Er feiert am Sonntag immerhin schon seinen ersten Geburtstag. Außerdem mag er Wasser nur in seinem Napf. Schwimmen und tauchen sollen lieber andere.

__________________________________________ INFOS ZUM BUCH __________________________________________
Seth Casteel: Welpen unter Wasser // Verlag: riva (2014) // ISBN: 978-3868834130 // Seiten: 116

MONTAGSFRAGE // BESUCHST DU NÄCHSTEN MONAT DIE FRANKFURTER BUCHMESSE?

Ich würde unheimlich gerne und hatte den F. sogar so weit, dass er mich begleiten wollte. Wir wollten die Tickets schon buchen, da fiel uns ein, dass irgendwann im Oktober eine Hochzeit von Freunden ist. Ein Blick in den Kalender bestätigte meine dunkle Vorahnung: Ja, die Feier ist am Buchmessesamstag und der Sonntag ist uns zu stressig. Also auch dieses Jahr keine Frankfurter Buchmesse für mich. Schade!

Mach mit

Du hast zu dem Thema auch was zu sagen? Dann mach doch mit! Die Teilnahme ist ganz einfach: Jede Woche veröffentliche ich eine neue Montagsfrage, die innerhalb einer Kalenderwoche von dir beantwortet werden kann. Schreibe deine Antwort auf die Montagsfrage als Artikel auf deinem Blog und verlinke diesen im Anschluss hier mithilfe des folgenden Formulars. Anschließend erscheint er automatisch in der Teilnehmerliste.

Teilnehmer

WENN AUS EINEM KAROHEMD ZWEI KAROKLEIDER WERDEN

Eigentlich war ich auf der Suche nach einem neuen Karohemd. Gefunden habe ich etwas noch Besseres. Ein Karokleid! Ich sehe mich schon jetzt mit Schal, dicker Strumpfhose und Boots in diesem Kleid durch das Herbstlauf hüpfen. Ich weiß nur noch nicht genau, welche Farbe das Kleid haben wird. Anfangs fand ich das rote Modell besser. Das war aber in allen drei mir theoretisch passenden Größen ausverkauft. Nicht nur online, auch in allen Filialen.Dann habe ich das dunkelblaue Kleid entdeckt – und fand plötzlich das besser. Aber fand ich es wirklich besser oder nur, weil ich das rote Kleid nicht mehr bekommen konnte? Gute Frage! Denn nun ist das blaue Kleid auf dem Weg zu mir – und das rote ist auf einmal doch wieder verfügbar. Ich befürchte, dass die Suche nach einem Karohemd im Kauf von zwei Karokleidern enden wird. Aber was soll’s. Der Winter wird schließlich lang.

Bild via Esprit

AUFGEBRAUCHT #2

Wenn in meinem Bad etwas zur Neige geht, kommt das für mich immer unheimlich überraschend. Umso erstaunter war ich, dass ich in den letzten Tagen gleich mehrere leere Tuben und Dosen entsorgen musste. Natürlich nicht, ohne vorher ein Foto davon gemacht zu haben.

  1. Die ALL NATURAL LEMON HONEY SOAP von STOP THE WATER WHILE USING ME! mochte ich nicht sonderlich, weil sie zu stark nach Zitrone und zu wenig nach Honig roch. Den Spender werde ich daher mit einer anderen Seife auffüllen.
  2. Die Luxurious Lashes Extra Volume Brush Mascara von KIKO ist derzeit mein absoluter Favorit. Sie werde ich nun schon zum zweiten Mal nachkaufen.
  3. Gleiches gilt für das clearface compact powder von Manhattan. Das habe ich, wie ihr auf dem Bild seht, bereits nachgekauft. Die leere Verpackung hatte ich aus Versehen schon entsorgt. Ich hatte aber direkt ein Backup zuhause.
  4. Die Schaum-Dusche von Kneipp war in einer Glossbox und hat mir so gut gefallen, dass ich sie mir sogar kaufen würde. Ich nehme aber an, dass in einer der nächsten Boxen wieder ein ähnliches Produkt enthalten sein wird, daher spare ich mir hier das Geld.
  5. Das dritte Nachkaufprodukt: die Augen Make-up Entferner Pads (ölfrei!) von Balea. Wenn ich (bis auf Puder) kein Make-up auf der Haut verwende, nutze ich die Pads sogar lieber als das Hydra Active 3 Reinigungsfluid von L’Oréal.
  6. Die Zahncreme von Sensodyne wird den einen oder anderen nicht interessieren, ich mag sie aber dennoch empfehlen, da ich in der letzten Zeit für mich untypische, schmerzempfindliche Zähne hatte. Vielleicht lag es daran, dass ich vorher eine falsche Zahncreme verwendet habe. Die MultiCare von Sensodyne jedenfalls hat mir geholfen.
  7. Die Rosentagescreme von Dr. Hauschka war während des Sommers die perfekte Creme für meine Haut. Neuerdings scheint sie mir jedoch ein bisschen zu fett zu sein, denn ich bekomme kleine Pickelchen, die ich sonst so gar nicht von mir kenne. Ich werde daher lieber wieder auf eine leichtere Creme umsteigen, sehr wahrscheinlich auf die I <3 Vitamins-Creme von Marbert.
  8. Die Parfümprobe von MYNY by DKNY ist eigentlich nicht der Rede wert. Schließlich war sie aufgebraucht, kaum dass ich sie geöffnet hatte. Ich erwähne sie dennoch, denn ich fand sie so gut, dass ich mit dem Gedanken spiele, das Parfüm zu kaufen.