#SHOWMEYOURHANDWRITING

Ich gebe es offen zu: Wenn jemand, der sonst total perfekt auf mich wirkt, weil er oder sie einen großartigen Stil hat, intelligent, eloquent, witzig und überhaupt in meinen Augen ganz wunderbar und interessant ist, dann freue ich mich immer diebisch, wenn derjenige eine richtige Sauklaue hat. Meist ist es nämlich so, dass genau diese Menschen zu allem Überfluss auch noch eine beneidenswert schöne, einheitliche Handschrift haben.


Dann schäme ich mich immer noch ein bisschen mehr für mein Gekrakel, das bisher noch jedes Mal blöde kommentiert wurde, weil man es nicht lesen kann. Schon in der Grundschule war meine Note in “Schönschrift” ein Schandfleck zwischen den sonst guten bis sehr guten Noten. Tatsächlich würde ich sagen, dass meine Schrift eine Schwäche von mir ist, die ich eigentlich nicht gerne offenbare.

Warum ich es trotzdem tue? Weil man sich für Schwächen ja eigentlich nicht schämen soll. Und weil Frau Hölle auf Instagram zum #showmeyourhandwriting aufruft. Macht ihr auch mit?

WISHLIST 09/2014

Wenn ich abends hundemüde im Bett liege, weil die 40-Stunden-Woche mal wieder zur 40plus-Stunden-Woche geworden ist und der Urlaub schon wieder verschoben wurde, weil der F. nicht kann, bilden sich in meinem Kopf unverschämt teure Wunschlisten. Irgendwo muss das Geld ja hin. ;-)Einhorn-Hausschuhe z.B. via Close-Up.de // Honey Touch Körpercreme von Rituals // iPhone 6 // Sea Spray von Lush // Mugtail z.B. via mugtails.de // Naked Basics von Urban Decay // MYNY von DKNY // Geldbörse Sarah von Louis Vuitton

HELLO FRESH // WOCHENRÜCKBLICK – DIE ERSTE WOCHE

Vor gut zwei Stunden kam unsere zweite HelloFresh-Box und auch diesmal haben der F. und ich uns wieder gespannt darauf gestürzt, die Woche verplant und die vielen bunten, gesunden Sachen bestaunt. Ein Zeichen dafür, dass unsere erste Woche mit HelloFresh ein voller Erfolg war.

Am ersten Tag gab es die mediterrane Fladenbrotpizza mit selbstgemachtem Tsatsiki. Normalerweise mag ich weder Dill noch Paprika. Trotzdem habe ich mich an das Rezept gehalten und war überrascht, wie verdammt lecker die Kombi war. Richtig großartig war vor allem auch das Tsatsiki mit Kumin. (Wenn die Einladung zum nächsten Grillabend kommt, werde ich das genau so mitbringen.) Die nächste Überraschung war die Größe der Portion. Ich habe beide Fladenbrothälften gemacht und habe die Reste am nächsten Tag auf der Arbeit noch mit einer Kollegin geteilt. Auch die cremige Gnocchi-Champignon-Pfanne war reichlich und mit dem frischen Parmesan und dem Schuss frischer Zitrone genau mein Fall.
Von der Portion ein wenig klein war das rosarote Steak vom Rind mit Kräuter-Senf-Butter an knusprigen Kartoffeln und grünen Bohnen. Bohnen und Kartoffeln gab es satt, statt 100 g hätten es aber gerne auch 150 g pro Steak sein dürfen. Einfach, weil es so unheimlich lecker war. Ich habe es ungelogen noch nie geschafft, in der Pfanne ein so zartes Steak zuzubereiten. Die Räucherlachs-Spaghetti mit Rucola-Pesto, Pecorino und Zitrone fand der F. etwas trocken. Das lag aber daran, dass ich statt der empfohlenen 250 g Spaghetti einfach die kompletten 500 g gekocht habe. So hatten wir etwas wenig Soße, der Geschmack war aber immer noch sehr gut und ich hatte am nächsten Tag noch eine gute Portion für’s Büro.

Am letzten Tag gab es Hähnchenbrust in knusprigem Dukkah-Gewürzmantel mit Basmatireis, Limettenschmand und gebratener Zucchini. Davor hatte ich ein bisschen Respekt, denn 1. wusste ich nicht, was Dukkah ist und 2. sah mir das alles verdammt kompliziert aus. War es aber gar nicht. Ich weiß zwar immer noch nicht, was Dukkah ist, aber ich weiß, dass es richtig richtig lecker ist. Rückblickend war das Hähnchen sogar unser Favorit, auch wenn wir alles genau so noch mal essen würden.
Aber hätte ich auch Lust, alles noch mal zu kochen? Für mich neben dem “Hat’s geschmeckt?” eine entscheidende Frage, die ich mit einem ehrlichen “Ja” beantworten kann. Die Rezepte waren alle in der angegebenen Zeit (25-35 min) zuzubereiten – obwohl ich nicht die geübteste Köchin bin und lieber einmal zu viel als zu wenig auf’s Rezept geschaut habe. Dort stehen, für alle, die es interessiert, übrigens auch die Nährwerte pro Person (Kohlenhydrate, Kalorien, Fett und Eiweiß).

Mir persönlich ist das egal, mir ist wichtiger, dass die Rezepte abwechslungsreich waren und die Zutaten frisch und gesund. Außerdem hatte ich das gute Gefühl, selbst etwas “geschaffen” zu haben. Die Zutaten kommen zwar als eine Art Baukasten, das Kräuterzupfen, Braten, Kochen, Schneiden, Pürieren und Panieren muss man aber selbst machen und das macht mir – wer hätte das gedacht – erstaunlich viel Spaß.

REZENSION // SETH CASTEEL – WELPEN UNTER WASSER

Ich sehe ein, diesen Beitrag mit Rezension zu betiteln ist ein bisschen geflunkert. Schließlich geht es hier um einen Bildband. Viel Text gibt es da nicht.  In einem kurzen Vorwort wird erklärt, dass der Fotograf sich im Tierschutz engagiert, dass die Welpen vorher einen “Schwimmkurs” gemacht haben, dass Welpen die tollsten Geschöpfe auf Erden sind und dass man es sich gut überlegen soll, bevor man sich einen anschafft. Was dann folgt, sind die süßesten 100 Seiten, die ich je gesehen habe.

Hätte ich dieses Buch vor der letzten Montagsfrage schon gekannt, dann hätte ich euch den dringenden Tipp gegeben, das Buch KEINESFALLS in der Öffentlichkeit durchzublättern. Denn das würde richtig peinlich. Ehrlich! Ich habe mich ja schon vor dem F. geschämt, als ich jedes Bild mit “Oh Gott!”, “Oh nein, guck mal!”, “Awwwww, es wird immer besser!” und “Neeeein, ich halt es nicht aus! Das ist so süüüüüß!” kommentiert habe. Das ist sonst ja nicht so meine Art, aber wer bei dem Anblick dieser Bilder nicht dahinschmilzt, dem ist nicht mehr zu helfen. Oder er erfreut sich einfach an den tollen Fotografien. Ich habe nämlich auch noch nie so tolle Aufnahmen von Luftblasen gesehen.

Mio mochte sich übrigens nicht mit dem Buch fotografieren lassen. Andere Hunde könnten ja niedlicher sein als er. Zumal er ja nun auch kein süßer kleiner Welpe mehr ist. Er feiert am Sonntag immerhin schon seinen ersten Geburtstag. Außerdem mag er Wasser nur in seinem Napf. Schwimmen und tauchen sollen lieber andere.

__________________________________________ INFOS ZUM BUCH __________________________________________
Seth Casteel: Welpen unter Wasser // Verlag: riva (2014) // ISBN: 978-3868834130 // Seiten: 116

MONTAGSFRAGE // BESUCHST DU NÄCHSTEN MONAT DIE FRANKFURTER BUCHMESSE?

Ich würde unheimlich gerne und hatte den F. sogar so weit, dass er mich begleiten wollte. Wir wollten die Tickets schon buchen, da fiel uns ein, dass irgendwann im Oktober eine Hochzeit von Freunden ist. Ein Blick in den Kalender bestätigte meine dunkle Vorahnung: Ja, die Feier ist am Buchmessesamstag und der Sonntag ist uns zu stressig. Also auch dieses Jahr keine Frankfurter Buchmesse für mich. Schade!

Mach mit

Du hast zu dem Thema auch was zu sagen? Dann mach doch mit! Die Teilnahme ist ganz einfach: Jede Woche veröffentliche ich eine neue Montagsfrage, die innerhalb einer Kalenderwoche von dir beantwortet werden kann. Schreibe deine Antwort auf die Montagsfrage als Artikel auf deinem Blog und verlinke diesen im Anschluss hier mithilfe des folgenden Formulars. Anschließend erscheint er automatisch in der Teilnehmerliste.

Teilnehmer