MONTAGSFRAGE // DAS ABGEFAHRENSTE BUCH, DAS DU JE GELESEN HAST

Vor sechs Jahren habe ich an einer Blogparade teilgenommen, in der nach dem abgefahrensten Buch gefragt wurde, das man je gelesen hat. Damals nannte ich Der Fall Jane Eyre von Jasper Fforde, das ich hier rezensiert habe. Heute fällt mir sofort Grau ein, das ebenfalls aus der Feder von Jasper Fforde stammt und hoffentlich bald fortgesetzt wird.

Weitere Autoren, die herrlich skurril schreiben: Matt Ruff, Walter Moers, Ben Aaronovitch und Marc-Uwe Kling.

Mach mit

Du hast zu dem Thema auch was zu sagen? Dann mach doch mit! Die Teilnahme ist ganz einfach: Jede Woche veröffentliche ich eine neue Montagsfrage, die innerhalb einer Kalenderwoche von dir beantwortet werden kann. Schreibe deine Antwort auf die Montagsfrage als Artikel auf deinem Blog und verlinke diesen im Anschluss hier mithilfe des folgenden Formulars. Anschließend erscheint er automatisch in der Teilnehmerliste.

Teilnehmer

SONNTAGS IM POTT

Sonntags altern der F. und ich gerne um ein paar Jahrzehnte und gehen im besten Seniorenstil spazieren. Diesmal sind wir auf Julis Spuren gewandelt und haben die Gegend um das Haus Scheppen am Baldeneysee erkundet.Konfetti haben wir keins mehr gefunden. (Klar, weil biologisch abbaubar.) Aber ein paar warme Sonnenstrahlen haben wir abbekommen, Schwäne beim Tauchen beobachtet, unzählige andere Hunde und Herrchen begrüßt…
Und uns beim Biker-Treff Currywurst-Pommes geteilt. Natürlich mit einem leckeren (Malz)Bierchen. Anschließend ging es nach Hause, ein wenig lesen und die Montagsfrage für morgen vorbereiten, den schlafenden Hund auf dem Schoß.So mag ich meinen Sonntag.

REZEPT // TOMATEN-INGWER-SUPPE

Es ist mir ein bisschen peinlich, aber da müssen wir jetzt durch. Ich habe, weil es, wenn es draußen stürmt, wenig Heimeligeres gibt als eine heiße Suppe, in den letzten Tagen gleich zweimal eine superleckere Tomaten-Ingwer-Suppe gekocht. Vermeintlich nach dem Rezept von Ellen. Ganz offenbar war ich beim Notieren der Zutaten (im Februar) aber geistig nicht ganz anwesend. Als ich das Rezept heute nämlich für euch rausgesucht und es noch mal gelesen habe, ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich eine ganz andere Suppe gekocht habe. Eine, die schon ganz anders aussieht und die Bezeichnung Faule-Leute-Essen noch mehr verdient.
Weil sie aber trotzdem sehr lecker war, hier schnell meine Version des Rezepts. Ihr braucht: Eine Dose geschälte Tomaten, Olivenöl, Knoblauch, eine Chilischote, ein Stückchen Ingwer, Wasser, einen Becher Schmand, Salz, Pfeffer und Rosmaringewürz. Chilischote, Ingwer und Knoblauch habe ich möglichst klein gehackt und dann zusammen mit den Tomaten und dem Tomatensaft mit einem Pürierstab bearbeitet. Anschließend habe ich den Becher Schmand und einen halben Becher Wasser zugegeben. Dazu kamen ein Schuss Olivenöl, ein bisschen Salz und Pfeffer und das Rosmaringewürz. Die Suppe schön köcheln lassen – fertig. Und wirklich richtig richtig lecker. Beim nächsten Mal halte ich mich aber trotzdem an das Originalrezept.

 

CHANGE CHANGE CHANGE

Auf diesem Foto sehen wir wieder einmal das Ergebnis meiner Sprunghaftigkeit. Da wäre zum einen der Filofax. (Ja, mein dritter.) Es handelt sich dabei um den Filofax Patent Compact in der pastelligen Farbe Lemon, den ich mir kaufen “musste”, weil ich ja ein neues Portemonnaie habe und der Malden Zip, den ich bis dahin als Geldbörse verwendet habe, damit pausiert. Praktischerweise haben der Patent und der Malden die gleiche Größe, sodass ich den Inhalt je nach Laune vom einen in den anderen Organizer heften kann. Außerdem auf dem Bild: Eine meiner neuen Visitenkarten. Mal sehen, wie lange ich sie diesmal nutze, bevor ich mal wieder das Logo, die Anschrift oder was auch immer ändere. Es sind, kein Scherz, meine dritten Visitenkarten, seitdem ich blogge.
Nicht etwa, weil ich die anderen 750 aufgebraucht hätte, sondern weil sie alle irgendwann nicht mehr aktuell waren. Lange habe ich mir eingeredet, dass ich gar keine Visitenkarten brauche, aber wenn man z.B. gerne über ein Café schreiben und dafür Bilder machen möchte, dann kommt es doch besser, wenn man sich “ausweisen” kann. Und da ich vorhabe, euch in der nächsten Zeit den einen oder anderen Laden vorzustellen, habe ich mir bei cewe-print.de neue Karten bestellt. Das ging schnell und gut, Voraussetzung ist allerdings, dass man eine fertige Druckdatei übermittelt, für die man ein Grafikprogramm benötigt. Wer das hat, bekommt für wenig Geld schöne Kärtchen, sodass es nicht ganz so weh tut, wenn sich das Design irgendwann doch wieder ändert.

PS: Ja, auch das Blogdesign hat sich mal wieder geändert. Was soll ich sagen… Ich hatte Lust darauf.