Funke, Cornelia – Kein Keks für Kobolde

Originaltitel: –
Genre: Kinder- und Jugendliteratur
Reihe: -
Verlag: Fischer Tb. (1994)
Übersetzung: -
ISBN: 9783596800063
Seiten: 234
Website der Autorin: www.corneliafunke.de

Kurzbeschreibung
Die kleinen Kobolde Neunauge, Feuerkopf und Siebenpunkt sind hungrig, denn der Winter ist früher gekommen als erwartet. Am liebsten würden sie sich ja von Ravioli, Äpfeln und Keksen ernähren, aber damit sieht es schlecht aus. An Vorräte haben sie nämlich nicht gedacht. So müssen sie sich in Abenteuer stürzen, um nicht zu verhungern. Als sie sich dann aber mit dem “weißen Kobold” anlegen, wird die Lage richtig brenzlig.

libromanie-Rezension
Die kleinen Kobolde Neunauge, Feuerkopf und Siebenpunkt, die in der Nähe eines Campingplatzes leben, haben ein Problem: Als der Winter schneller als erwartet vor der Tür steht, sind die Drei nicht vorbereitet und die Vorratssuche gestaltet sich alles andere als einfach, vor allem wenn man bevorzugt Gummibärchen und Kekse hamstern möchte. So gerät das Trio von einer brenzligen Situation in die nächste. Als ihnen dann auch noch eine raubende Bande fremder Kobolde in die Quere kommt, scheint alles verloren…

Bereits nach den ersten paar Sätzen ist klar: Das ist wieder so ein typisches Wohlfühlbuch aus der Feder von Cornelia Funke, in dessen heimelige Atmosphäre man einfach völlig eintaucht.
In einfacher Sprache lässt die Autorin klare und lebhafte Bilder vor dem inneren Auge des Lesers entstehen und nimmt ihn mit auf die wohl größte Abenteuerreise im Leben der süßen Kobolde. Die Geschichte ist – ideal für jüngere Leser – auf harmlose Art spannend und die drolligen Charaktere wachsen einem sehr schnell ans Herz. Neunauge, das schlaue und mutige Koboldmädchen, Feuerkopf, der coole Draufgängerkobold und der verfressene und eher gemütliche Siebenpunkt, der für den ein oder anderen Schmunzler sorgt.
Wie gewohnt vermittelt die Autorin ihren jungen Lesern nebenbei auch noch einige Werte. So werden Freundschaft und Zusammenhalt groß geschrieben und es stellt sich heraus, dass in jedem von uns ein kleiner Held steckt. Außerdem lernen Kinder, dass es oft die Menschen sind, die Tieren (oder eben Kobolden) den Lebensraum und die Nahrung nehmen, so dass sich aufgeweckte Leser sicher auch ein paar Gedanken um ihre Umwelt machen werden.
Abgerundet wird dieses ohnehin schon tolle Buch durch die unglaublich schöne Aufmachung, mit kleinen bunten Koboldzeichnungen bei den Kapitelanfängen und vielen weiteren zauberhaften Illustrationen, die sich teilweise über eine ganze Doppelseite erstrecken.

FAZIT: Ein wunderschönes Kinderbuch, an dem ganz bestimmt auch ältere Leser Gefallen finden.

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2 Comments

  • 20. August 2007 - 10:41 | Permalink

    huhu Nina,

    oh wie schön, dieses Buch steht auch schon lange auf meiner “will ich lesen”-Liste, und Deine Rezi hat mir gerade so richtig Lust drauf gemacht! :-)

    LG, Danny.

  • 22. August 2007 - 16:53 | Permalink

    Hi Danny,

    das freut mich und ich bin gespannt, ob Dir das Buch auch so gut gefallen wird wie mir.

    Liebe Grüße,
    Nina

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