von Peter Prange
Soeben hat sich vor meinen Augen die widerlichste Hinrichtung abgespielt, die mir je in einem Buch untergekommen ist. Mag sein, dass mein Magen diesbezüglich empfindlicher ist als der anderer Leser, aber diese extrem brutale Szene hätte sich nun wirklich nicht über zig Seiten hinziehen müssen. Zumal deutlich wichtigere Geschehnisse viel zu sprunghaft geschildert werden.
Außerdem, wenn ich noch ein einziges Mal lese, wie sehr sich “Sophies Kleinod nach Diderot verzehrt”, dann schreie ich!
Eigentlich müsste ich das Buch abbrechen, zumal mir das Schicksal der Figuren ziemlich egal ist, weil ich einfach keinen Draht zu ihnen finde. Ich werde die letzten 100 Seiten trotzdem noch schnell überfliegen, weil ich immerhin gerne wüsste, wer für den Tod von Sophies Mutter verantwortlich war.
Dann bin ich allerdings froh, wenn’s vorbei ist.




Ohjeohje, das klingt ja gar nicht sooo gut… Aber vielleicht gefällt es mir ja doch (in die Tasche lüg)
Ich wünsche Dir Frohe Ostern und ein besseres Buch als nächste Lektüre
LG
Melli
Das hört sich in der Tat nicht wirklich gut an
Aber du hast dich durchgekämpft, ich wüsste nicht, ob ich das auch tun würde. Aber ich denke mal schon, da ich noch nicht so viele Bücher abgebrochen habe.
Das nächste Buch kann nur noch besser werden…
Lg
Auglia
Ich habe damals bei “Die Philosophin” schon nach 20 Seiten aufgegeben. Der Stil war gewöhnungsbedrüftig, die Charaktere unsymphatisch, ihr Handeln nicht nachvollziehbar. Auch hat mich nicht mehr interessiert, wie es endet. Mir war meine Lesezeit damals zu kostbar – Du hast durchgehalten und hast damit meinen vollen Respekt. Das nächste Buch wird dich hoffentlich entschädigen
Hmm…ich glaube, ich lese erstmal meinen SUB bevor ich mich an ein anderes Buch von Prange mache…
Aber danke für deine Meinung und ich hoffe, dein nächstes Buch wird dann wieder ein besseres sein.
Liebe Grüße,
Katha
Kleinod ^^ Das muss ich mir merken ^^ Respekt, dass du nicht schon eher aufgegeben hast (: Ich neige ja angesichts meines riesigen SUBs mittlerweile dazu, Nichtrezensionsbücher schnell wegzulegen, wenn sie mir schon am Anfang nicht gefallen.
Letztlich ist es eigentlich Zeitverschwendung, sich durch ein Buch zu quälen, mit dem man nichts anfangen kann. Besonders, wenn über 2oo andere Bücher auf einen warten.
Und trotzdem. Wenn ich weiß, dass es auf eine schlechte Bewertung hinausläuft, fühle ich mich dem Autor gegenüber irgendwie verpflichtet, das gesamte Werk gelesen zu haben, um mir ein abschließendes Urteil erlauben zu können. Doof, aber ich kann’s nicht ändern.
@ Melli + Katha
Ich werde die Tage noch eine ausführliche Rezi schreiben. Aber, lasst euch von mir nicht entmutigen! Am Ende ist es ja immer auch Geschmackssache.