Originaltitel: – 
Genre: Liebesromane & Frauenliteratur
Reihe: -
Verlag: Ullstein Tb (2008)
Übersetzung: -
ISBN: 9783548268071
Seiten: 346
Weblog der Autorin: www.blogigo.de/Lapared
Kurzbeschreibung
In Anleitung zum Entlieben beschreibt Lapared (auch LPunkt, Lchen, Rindvieh…) ihre Trennung von 119. Eine schwierige Trennung, denn 119 ist ein Mann und ihre große Liebe. Dennoch ist Lapared sich sicher: Ihre Trennung von 119 wird mustergültig sein. Ein Beispiel an Konsequenz und Geradlinigkeit. Sie verlässt ihn schließlich nicht zum ersten Mal.
libromanie-Rezension
Laut Online-Partnervermittlung sind Lapared und 119 füreinander geschaffen. Topf und Deckel, wie man so schön sagt. Bloß dass die beiden sich eher als zwei Deckelchen verstehen und die Liebe auch nach drei Jahren Freundschaft Plus nur einseitig bleibt. Sie liebt ihn. Er sie aber nicht. Also beschließt sie, sich zu trennen. Mit Mitte 30 (späte Mitte) hat man schließlich nicht mehr ewig Zeit, um auf DEN Einen zu warten. Da helfen auch gemachte Brüste und ein toller Job in der Werbung nicht.
Doch egal wie unerfüllt die Beziehung auch war, die Trennung fällt alles andere als leicht.
Und so wird bis zum obligatorischen Happy End und einem wenig überraschenden Rollentausch geheult, sich betrunken und übergeben und vor allem gevögelt. In diesem Wortlaut. Unzählige Male. Das absolute Lieblingswort der Erzählerin ist allerdings ‚Penis’. Es soll ja Frauen geben, die diesen Ausdruck stets schamhaft versuchen zu umschreiben. Nicht jedoch LPunkt. Die verwendet ihn geradezu inflationär, phasenweise gar 2 Mal pro Seite.
Aber auch unabhängig von Lchens einseitigen Interessen wurde sie mir als Mensch nicht sonderlich sympathisch, was wohl hauptsächlich an ihrer Oberflächlichkeit und teils nicht ganz nachvollziehbaren Denkweisen lag. Oder einfach daran, dass ich dieses ständige Lchen, LPunkt etc. irgendwann nicht mehr lesen mochte. Selbst als es ihr noch so schlecht ging, konnte ich kaum mit ihr mitfühlen.
Einen gewissen Humor kann man dem Buch jedoch nicht absprechen. Bei dem einen oder anderen zynischen Kommentar musste ich doch schmunzeln. Daher vermute ich, dass das Buch für mich persönlich als Weblog, aus dem es ja mehr oder weniger entstanden ist, besser funktioniert hätte. Mit ein bisschen Pause zwischen den einzelnen Artikelchen wäre es eben nicht so schnell „too much“ von allem gewesen.
Selbst die Bilder von Plüschtier Curd Rock – Geschenk von 119, leberwurstfarben und mit drolligem Sprachfehler ausgestattet – hatten ihren Reiz schnell verloren.
FAZIT: Hier und da durchaus unterhaltsam, aber leider nicht ganz der Brüller, den ich dank der vielen begeisterten Leserstimmen erwartet hatte.






2 Comments
Das Buch hab ich auch vor einer Weile gelesen. Ich fand es recht unterhaltsam vor allem wegen den Bildern mit Curd Rock XD
Es ist halt ein Buch wo man nicht viel nachdenken muss. So für zwischendurch ein ganz gutes Buch aber auf meiner Top-Liste steht es auch nicht.
Liebes Grüßle
Na, dann bin ich mal gespannt. Bisher subbt das Buch bei mir noch.
Liebe Grüße,
Katha