In meiner letzten Umfrage wollte ich von euch wissen, ob ihr lieber dünne oder dicke Bücher lest.
Hier das Ergebnis – mit bestem Dank für die zahlreiche Teilnahme!

Ich selbst habe im Laufe meiner Leserkarriere festgestellt, dass ich mitteldicke Bücher mittlerweile bevorzuge. Früher konnten mir Bücher nicht dick genug sein, aber seitdem mein SuB so rapide angestiegen ist, greife ich nicht mehr ganz so gerne nach Büchern mit über 800 Seiten. Im letzten halben Jahr hatten meine Bücher durchschnittlich eine Seitenzahl von 410.
Der Grund ist ganz einfach: Je dünner die Bücher, desto mehr kann man lesen.
Bevor mir jetzt aber wieder jemand mit dem Fließbandlesen-Argument kommt: Nein, es geht mir nicht darum, möglichst viele Bücher zu “schaffen”. Es gibt nur einfach sooo viele Bücher, die mich interessieren, dass ich einfach flott lesen und nicht zu lange bei einem einzigen Buch verweilen möchte. Das heißt aber nicht, dass ich nicht trotzdem jedes einzelne Buch von Anfang bis Ende genieße und völlig darin versinken kann.
Ich weiß zwar, dass ich im Leben nicht alle Bücher lesen kann, die ich gerne lesen würde, aber man tut halt, was man kann.




Bei mir ist das Hauptargument, dass ich meine Bücher mit zur Arbeit (Mittagspause) und in den Bus nehmen möchte und ein dicker Wälzer macht da schon eine Menge Gewicht aus…
Mir geht es ebenso wie Dir, inzwischen mag ich mitteldicke Bücher lieber. Wenn ich ewig an einem dicken Schmöker lese, macht mir der SUB ein schlechtes Gewissen. Da stehen soviele Bücher, die ich auch so gerne lesen möchte. Eigentlich Blödsinn, ist aber so.
Früher konnten mir die Bücher auch nicht dick genug sein, da ich mir nicht soviele Bücher leisten konnte. Bei den dicken war das Preis-/Leistungsverhältnis besser.
@ WingedSweetness
Ich teile meine Bücher auch in Bahn- und ZuHause-Bücher ein.
@ Emily
Genau, das Argument hat bei mir früher auch gezogen. Ich hab zwar immer noch keinen Goldesel im Keller, aber als Schüler war das Geld ja doch eher knapp bemessen und man musste länger was von den Büchern haben.
Ich lese auch lieber mitteldicke Bücher, weil das einfach schneller geht. Wenn ich ewig an einem Buch hänge, dann verliere ich in der Regel auch das Interesse dran (es sei denn natürlich es ist einfach super und ich kann nicht genug davon bekommen).
Seit ich viele englische Bücher lese sind das bei mir durchschnittlich 300 Seiten, da ich am Anfang nicht so sehr im englischen Lesen drin war, aber inzwischen achte ich da eigentlich gar nicht mehr auf Seitenzahlen, sondern nur auf den Inhalt.
Wenn ein Buch mehr als 650 Seiten hat, dann überlege ich mir schon 2x ob ich es wirklich haben will, oder ob ich mich dann durchquälen muss. Da ich momentan ja nur wenig Zeit zu lesen habe, schaue ich doppelt auf die Seitenzahl, da ich als Motivations-Lernschub auch gern mal schnell ein Buch lese ^^