Ich gestehe, ich klicke mich regelmäßig auf bild.de und amüsiere mich dort über den aktuellen Klatsch und Tratsch.
Just habe ich dort jedoch neben einem Bericht über eine mir nicht mehr sonderlich sympathische Sängerin folgende Werbung entdeckt:
Mein erster Gedanke: «Oh, schön, buecher.de wirbt bei bild.de. Mal was anderes als das Volksirgendwas.» Dann fiel mir auf: Zwei der drei Bücher habe ich gelesen, das andere habe ich mir vor wenigen Stunden ertauscht, nachdem es mir heute in der Buchhandlung aufgefallen war.
Ähm, ja. Entweder, dieses Widgetdings ist so schlau, dass es mir automatisch Bücher anzeigt, die ich mir bei meinem letzten Besuch bei buecher.de angesehen habe und daher von Interesse sein könnten. Dann fühle ich mich gerade entsetztlich gläsern und ausspioniert. Oder aber genau diese Bücher sollen den typischen Bild-Leser ansprechen – was ich beim besten Willen nicht glaube.
Unschön.






13 Comments
Sieht ganz nach “BigBrother ist watching you” aus
Bei Amazon ist das auch so…
Aber komisch ist es schon irgendwie.
Bei Amazon ist das auch so, schon irgendwie erschreckend…
Hallo Nina,
ich glaube das läuft unter “personalisierte Werbung”.
Ich finde auch, dass diese AI erschreckend ist.
Google hat mich da auch mal fertig gemacht, da es unter meinem Nick meine priv. Homepage gefunden hat – obwohl Nick und Homepage in keinerlei Zusammenhang stehen…
Langsam wirds echt gruselig…
LG
Tara
Gruselig ist genau das richtige Wort. Ich hab ja nichts dagegen, dass man mir auf mich zugeschnitte Angebote macht, wenn ich bei buecher.de surfe, aber dass sowas nun auch an anderen Stellen auftaucht… Näh, mag ich nicht.
Klingt meiner Meinung nach ebenfalls nach gläsern… blöd.
Das ist wirkich nicht schön!!!
Tja, wir sind eben zum gläsernen Kunden geworden! Echt arg, aber doch immer wieder so bequem!
Andere Frage (viiiieeeel wichtiger, *ggg*): Wie ist denn Lügen, die von Herzen kommen so als Buch? Die Mafia-Mütter Bücher fand ich wirklich gut, aber alle anderen, die ich von ihr gelesen habe, ziemlich lahm und flach.
So long,
Corinna
@ Frau_Mahlzahn
Ich fand das Buch nicht besonders. -> Rezension ‘Für jede Lösung ein Problem’ hat mir noch ganz gut gefallen, aber an ‘Rubinrot’ kommen Kerstin Giers Frauenromane für mich einfach nicht ran. Leider.
PS: Netter Nick übrigens!
Ich schrecke mittlerweile vor Kerstin Gier zurück, weil fast alle Romane gleichgestrickt sind. Wie Du sagst: da hat man schnell vergessen, dass man es überhaupt gelesen hat.
Rubinrot kenne ich noch nicht, aber wenn Du sagst, dass es sich lohnt, werde ich mal schauen, ob ich es in der Bibliothek auftreiben kann.
Ich habe gerade Totenmesse von Arne Dahl angefangen, bin schon sehr gespannt, bisher mochte ich seine Romane sehr.
So long,
Corinna
Vielleicht hat mir persönlich «Rubinrot» auch einfach besser gefallen, weil ich Jugendfantasy eh sehr gerne lese. Probier es einfach mal aus! Im Dezember kommt ja voraussichtlich auch schon der zweite Teil in die Läden.
Von Arne Dahl subbt hier seit Ewigkeiten was. Mal sehen, wann ich wieder in Krimilust bin…
Bzgl. der Werbung bei Bild.de
Wir von BuchBote sind dieser Werbeform mal nachgegangen. Tatsächlich ist es so, dass buecher.de eine Re-Targeting Technologie einsetzt und auf sämtliche Rechner, die auf deren Seiten waren Cookies setzt. Durch diesen Cookie kann dann buecher.de auf sämtlichen Websiten. wie: Bild, Facebook usw. gezielt Werbung schalten. D.h. Der Kunde schaut sich ein Buch auf bücher.de an und die Cookies merkt sich sämtliche Titel die sich der Kunde anschaut. Sobald der Kunde auf bild.de oder auf irgend einer anderen Seite surft wo dann die Banner von buecher.de angezeigt wird, werden diese Titel dem Kunden unter die Nase gehalten.
Aaaaha. Danke für die Erklärung, Ayhan! Dachte mir schon, dass das so ähnlich funktioniert. Toll finde ich das wirklich nicht. Ich weiß zwar, dass ich im Netz längst nicht so anonym unterwegs bin, wie es mir vielleicht lieb wäre, aber das geht mir – auch wenn es mir nicht schadet – doch etwas zu weit.
Vor allem, da ich die Partnerschaft mit buecher.de damals eingegangen bin, weil mir amazon schon zu groß war. Ts.