[getestet] Visitenkarten von logiprint.com
Schon auf der Buchmesse habe ich mich geärgert, weil ich nicht daran gedacht hatte, mir rechtzeitig Visitenkarten zu organisieren. Schön ein T-Shirt entworfen und dann keine Visitenkarten. Wie unprofessionell ist das denn?
Auch in den folgenden Wochen kam ich immer wieder in Situationen, in denen ich ganz businessmäßig meine Karte hätte zücken können. Hätte.
Entsprechend willkommen war mir das Angebot von logiprint.com, das plötzlich völlig überraschend eintrudelte: Ein Gutschein für 500 Visitenkarten und 150 Adressaufkleber, wenn ich als Gegenleistung einen kleinen Erfahrungsbericht verfasse.
Der Bestellvorgang
…dauerte nur wenige Minuten. Fix eines der überschaubaren Layouts ausgesucht, Logo hochgeladen, Text eingegeben. Dann die Anzahl, eine Papierart und die Herstellungszeit wählen und die Auswahl in den Warenkorb legen. Registrieren. Abschicken. Fertig.
Die Bearbeitungszeit
…war vorbildlich. Unverzüglich nach der Bestellung um kurz nach 20 Uhr erhielt ich die Eingangsbestätigung. Am nächsten Morgen um 7:19 Uhr war die Bestellung bereits im Druck. Und obwohl die Herstellung mit 2-3 Werktagen veranschlagt war, war mein Paket am nächsten Tag schon auf dem Weg zu mir.
Zu dem Zeitpunkt lagen meine Nerven jedoch blank, denn im Anhang an die Infomail, in der mit mitgeteilt wurde, dass die Karten im Druck seien, befand sich eine Vorschau meiner Visitenkarte, deren Auflösung so gering war, dass ein Buchstabe in meiner Adresse scheinbar verschluckt war. Eine Reklamation oder nachträgliche Änderung aufgrund von Tippfehlern war nun aber nicht mehr möglich.
Eigentlich war ich mir ja sicher, keinen Fehler gemacht zu haben, aber die mögliche Aussicht auf 500 falsche Visitenkarten verursachte mir doch ziemliche Bauchschmerzen.
Service
Gleich nachdem ich den vermeintlichen Fehler entdeckt hatte, bat ich den Kundenservice im Falle eines Fehlers um die Storniererung des Auftrags bzw. um die Bestätigung, dass die Adresse doch richtig sei. Ich könne es im Anhang eben nicht lesen. Eine Antwort erhielt ich jedoch nicht und so musste ich warten, bis das Paket zwei Tage später ankam und ich die Visitenkarten mit bangen Fingern kontrollieren konnte.
War natürlich alles richtig, aber der verpixelte Anhang hatte mich doch sehr verunsichert und unnötig nervös gemacht.
Die Qualität
… ist - zumindest aus Laiensicht betrachtet - einwandfrei. Scharfer Druck sowohl bei der Schrift als auch beim farbigen Logo, gerader Schnitt, leicht glänzendes, festes Papier. Alles bestens also.
Und nachdem sich der Kundenservice nach anschließender Kritik auch freundlich und wortreich für die versäumte Antwort entschuldigt und nachvollziehbar erklärt hat, warum der Anhang so verpixelt ist, kann ich hier auch ohne Bedenken meine Empfehlung aussprechen.
Fazit
Trotz der Kritik
und DANKE an logiprint.com für die schicken Karten, die (in meinen hübschen Rosalie-und-Trüffel-Etui) immer dabei sind und fleißig verteilt werden.
Februar 1st, 2010 at 07:14
Ich habe mir auch einmal solche Visitenkarten drucken lassen, aber die hießen VistaPrint. Vermutlich ganz ähnlich.
Aber da gab es noch so toll kleine PostItBlöcke zum Selbergestalten. Das hat eine Freundin für mich gemacht und sah echt klasse aus. (Also die Blöcke, aber die Freundin auch
Februar 1st, 2010 at 16:29
Ich hab mir hier meine Visitenkarten drucken lassen: http://www.wir-machen-druck.de (war eigentlich recht zufrieden mit dem Ergebnis). Vielleicht hilfts ja weiter…
Februar 1st, 2010 at 22:47
Es gibt wohl etliche dieser Online-Druckereien und hätte logiprint mich nicht angeschrieben, wäre ich wahrscheinlich gar nicht auf sie aufmerksam geworden. So aber kann ich sagen: Ja, da würde ich noch mal bestellen. Wobei ich natürlich lügen würde, wenn ich behaupten würde, dass ich vorher nicht die Preise zu anderen Anbietern vergleichen würde.
Aber noch bin ich mit meinen 500 Kärtchen ganz gut eingedeckt.