Eigentlich sollte es keine offizielle Fortsetzung von Wenn ich bleibe geben, doch weil die Figuren der Autorin einfach keine Ruhe ließen, erscheint im Frühjahr 2o11 Where she went, zunächst im englischen Dutton-Verlag.
Die Geschichte spielt etwa drei Jahre nach dem Ende des ersten Teils und wird diesmal aus Adams Sicht erzählt.
Wenn man bedenkt, wie begeistert ich von Wenn ich bleibe war, sollte man meinen, dass ich jetzt vor Freude Luftsprünge mache. Aber irgendwie bin ich – ähnlich wie Irina, deren Beitrag ich eigentlich hätte kopieren können – skeptisch, denn eigentlich braucht es keine Fortsetzung. Das Ende war perfekt. Auch wenn Fragen offen blieben, war es genau richtig.
Jetzt jedoch könnte die Geschichte in eine Richtung gehen, die mir nicht mehr gefällt, zumal das Grundproblem ja gelöst war und mir gerade gefallen hat, dass das Buch in seiner Kürze alles enthielt, was nötig war, um mich Rotz und Wasser heulen zu lassen. Auch wenn eine Fortsetzung das erste Buch nicht schlechter macht, so befürchte ich doch, dass es mir am Ende die Geschichte vermiest. Aber vielleicht bin ich da auch mal wieder zu kritisch.
Und falls nicht, kann ich in einem Jahr ja noch genug meckern.




