Monthly Archives: August 2010

Manchmal frage ich mich…

ob die Leute denken, dass ich sie vielleicht einfach anlüge.

Kundin: »Hier auf dem Babyalbum steht kein Preis drauf! Was kostet das?«
Ich (zeige auf das gut sichtbare Preisschild): »Der Preis steht hier unten. Sehen Sie? Schräg neben dem Barcode. Ziemlich klein gedruckt. Das kann man schon mal übersehen.«
Kundin (mit großen Augen): »Wie? Das da? Das ist doch nicht der Preis!«
Ich: »Doch doch. 19,95 €. Der Hersteller macht das halt so.«
Kundin (schon etwas lauter): »Das ist nicht der Preis. Da steht kein Punkt und kein Eurozeichen!«
Ich: »Wie gesagt, dieser Hersteller druckt den Preis immer so auf.«
Kundin: »Ach was, das ist eine Jahreszahl!«
Ich: »Dann haben wir das Album also seit 15 Jahren hier liegen?«
Kundin (empört): »Keine Ahnung. Aber DAS ist NICHT der Preis!«

Später hat sie »das Buch mit dem komischen Preis hier« dann allerdings doch gekauft. Für – wer hätte das gedacht?! – 19,95 €.

Es sei denn, die Kasse hat auch gelogen. :roll:

[Ich lese] »Ein fabelhafter Lügner« von Susann Pásztor

Ich glaube, das wird gut.

Erster Satz:

An einem sonnigen Herbstmorgen im September 1959 schickte József Molnár sich an, seinem Leben ein Ende zu setzen.

Neues Genre: Bücher für alte Leute

»Haben Sie auch Bücher für alte Leute?«
»Was genau meinen Sie denn? Ratgeber für Senioren? Oder doch eher Romane im Großdruck vielleicht?«
»Na, Bücher für Rentner eben. Sowas muss es doch geben. Es gibt doch auch total viele Kinderbücher. Da muss es doch auch Bücher für alte Leute geben. Halt was, das alte Leute lesen können.«

Dass man im höheren Alter vielleicht nicht gerade 1-Kilo-Wälzer in Mininmalsschriftgröße lesen möchte, kann ich ohne Weiteres nachvollziehen. Weswegen man sich allerdings nicht die Mühe macht, die ältere Dame/den älteren Herrn zu fragen, was sie/ihn denn thematisch interessieren könnte, verstehe ich nicht.