Nach meiner großen Ausmistaktion wollten viele von euch wissen, wo meine etwa 300 aussortierten Bücher gelandet sind. Einige von euch haben sicher mitbekommen, dass Katrin und ich im November auf einem Büchermarkt waren und dort etliche Bücher an den Mann/die Frau bringen konnten. Eine gute Sache, die ich jederzeit weiterempfehlen würde, die aber leider viel zu selten stattfindet. Im Falle »unseres« Büchermarktes nur einmal im Jahr.
Was aber machen mit den ganzen Büchern, die sich in der Zwischenzeit wieder ansammeln? Verschenken? Eine Möglichkeit. Vertauschen? Mache ich nicht mehr. Booklooker? Keine schlechte Idee, mir aber zu aufwändig. Bleiben also das Trade-in-Programm von Amazon und momox.de.
Amazon-Trade-in hatte ich schon vor Monaten getestet und war mit der schnellen Bearbeitung durchaus zufrieden. Da das Programm sich allerdings noch in der Beta-Phase befindet, sind bisher nur sehr wenige Buchtitel gelistet. Darüber hinaus erhält man für die eingetauschten Artikel kein Geld, sondern einen Gutschein. Das ist bei momox anders. Hier kann man seine Bücher verkaufen.
Wie funktioniert das?
Ganz einfach. Man gibt die Bücher, die man verkaufen möchte, in die Suchmaske ein. Ist man mit dem vorgeschlagenen Preis einverstanden, legt man das Buch in den Verkaufskorb und sucht den nächsten Titel. Wer ein iPhone oder ein Smartphone mit Android besitzt und keine Lust hat, für jedes Buch die ISBN einzugeben, kann sich eine App runterladen und die Barcodes auch einfach einscannen.
Hat man eine Mindestsumme von 10 € erreicht, kann man den Verkauf abschließen. Dann noch schnell die Bücher in eine Kiste packen, Packliste und Versandlabel ausdrucken, Packliste in den Karton legen, Label aufkleben und das Paket kostenlos zu momox schicken. Optional kann man sein Paket auch abholen lassen, was im Falle von größeren Verkäufen sehr praktisch ist.
Dann heißt es warten. Aber nicht lange! 1-2 Tage nach der Zustellung kommt die Bestätigung, dass der Verkauf geprüft wurde und das Geld (sofern alle Artikel akzeptiert wurden, was bei mir noch immer der Fall war) nun überwiesen wird. Wiederum 1-2 Tage später ist das Geld dann auf dem Konto. Apropos Geld…
Was verdient man denn da so?
Das kommt natürlich immer darauf an. Aktuelle Bücher bringen mehr ein als ältere Titel, eine Faustregel gibt es allerdings nicht. So habe ich schon die eine oder andere Überraschung erlebt und oft ein höheres, manchmal aber auch ein deutlich niedrigeres Angebot erhalten als erwartet. Bei einem guten Titel bekommt man ein paar Euro (meiner Erfahrung nach immer weniger als die Hälfte des Neupreises), häufig sind es aber auch nur ein paar Cent.

Sollte das Buch bei momox schon zu oft vorliegen, hat man die Wahl, es recyceln zu lassen und dafür einen Cent zu bekommen, oder aber man versucht es zu einem späteren Zeitpunkt noch mal, was sich – wie ich festgestellt habe – wirklich lohnen kann.
Sicher gibt es Titel, mit denen man bei eBay ein bisschen mehr verdienen könnte. Dafür spart man sich bei momox aber die Gebühren und den ganzen Verkaufsaufwand. Und Kleinvieh macht schließlich auch Mist.
Ich bin daher sehr zufrieden mit momox und habe seit einiger Zeit eine kleine Kiste neben Poäng stehen, in die alle ausgelesene Bücher wandern, die ich garantiert kein zweites Mal lesen werde. Ab und an gucke ich dann, was die Bücher einbringen und wenn ich genug beisammen habe, wird das nächste Paket geschnürt. Sieht also fast so aus, als würde der nächste Büchermarkt ohne mich stattfinden, denn so aufgeräumt wie jetzt waren meine Regale noch nie.




Ich hab momox vor etwa einem Jahr entdeckt, als mal ein Bericht im Fernsehen lief. Meine (bislang einzige) Transaktion lief auch ohne Probleme und bei manchen Büchern war ich auch überrascht, was ich dafür noch bekomme. Zudem ist es so schön bequem und man muss nicht wie bei ebay ewig warten und soviel Umstand machen.
Momox nimmt auch CDs, DVDs, Spiele und Handys. Ich finde das echt eine gute Sache!
Stimmt, man kann dort nicht nur Bücher verkaufen. Allerdings habe ich mir die anderen Kategorien (noch) nicht angesehen, da sie für mich nicht von Interesse waren. Ich kann mir aber schon vorstellen, darüber irgendwann auch DVDs oder CDs zu verkaufen.
Einen Fernsehbeitrag habe ich vor einer Weile auch zufällig gesehen. Ich glaube, das war bei Galileo oder so. Auf jeden Fall auf Pro7.
Ich verkaufe auch total gerne über Momox, weil es total unkompliziert ist. Und die Erfahrung, dass Bücher manchmal zu einem späteren Zeitpunkt doch noch etwas mehr als den recycle-cent bringen habe ich auch schon gemacht. Ich dachte aber, das wäre irgendwie Zufall. Von daher finde ich es gerade gut zu hören, dass das scheinbar doch nicht so ist
Liebe Grüße,
Jai
Ich hab mir auch erst überlegt, ob die Bücher einfach zum recyceln einschicken soll, aber dann war ich neugierig und hab sie noch mal liegen lassen, um es ein paar Wochen später noch einmal zu probieren. Scheinbar waren die Titel inzwischen größtenteils abgekauft, sodass auf Seiten von momox wieder Interesse am Ankauf bestand.
Mehr als 2x würde ich das zwar nicht probieren, weil ich die Bücher nicht wieder ewig hier liegen haben möchte, aber nach dem ersten Mal aufgeben würde ich nicht.
Danke für den informativen Bericht!!
Bisher habe ich mir momox nur mal flüchtig angeschaut, wenn ich aber etwas mehr Zeit habe, dann beschäftige ich mich damit näher, denn meine Stapel an Büchern, die ich nicht mehr haben will, halten nur noch, weil sie sich gegenseitig stützen… Und einfach in den Müll werfen, das bringe ich dann doch nicht über’s Herz und momox scheint mir eine super Alternative!
Ich gestehe, ich habe schon Bücher weggeworfen, wenn ich wusste, dass ich mit ihnen wirklich niemanden mehr glücklich machen konnte.
Aber warum wegwerfen, wenn man vielleicht noch ein bisschen was mit ihnen verdienen kann? Zumal wenn es so unkompliziert ist.
ich hab über momox schon vor hm bestimmt 3 Jahren Bücher verkauft. Wollte das nochmal machen. In meinem Regal stehen einige Bücher, die ich nicht mehr lese bzw. die ich noch gar nicht gelesen habe, mich aber auch nicht mehr interessieren.
War damals auf jeden Fall sehr begeistert von der Idee und hat auch alles sehr gut geklappt!
Ich hab momox erst letztes Jahr entdeckt, aber seitdem steht hier echt meine momox-Kiste.
Das große Aussortieren hat einfach so viel Arbeit gemacht, da hab ich so schnell nicht wieder Lust drauf. Deswegen wird jetzt immer direkt aussortiert.
Danke für den Tipp
Ich habe in letzter Zeit häufiger mal mit dem Gedanken gespielt, mein Bücherregal auszumisten aber wusste irgendwie nie wirklich wie ich es anfangen sollte… Zum Wegschmeißen sind sie ja wie gesagt zu schade! Ich habe gerade mal testweise 2 – 3 ISBN eingetippt und war doch wirklich erstaunt wie viel da zum Teil auch für Fachliteratur gezahlt wird! Hast du schon Erfahrungen gemacht mit Taschenbüchern bei denen der Rücken leicht eingeknickt war? Ich versuche das beim Lesen zwar immer zu vermeiden, aber bei manchen Wälzern passiert das ja quasi von alleine… Bücher verkaufen bei Momox kommt aber so oder so ganz klar auf meine To-Do-Liste
Hmmm, also in den allermeisten Fällen sehen meine gelesenen Bücher noch aus wie neu… Kann ich also nicht genau sagen. Wenn es aber nur leichte Knicke sind, wird das wohl in Ordnung sein. Schließlich werden die Bücher gebraucht verkauft, da sind ein paar Lesespuren doch eigentlich normal.
Da kann ich mich nur anschließen. Habe bis jetzt zwei Bücherladungen an momox verkauft und war sehr zufrieden.
Leider sind die restlichen meiner Bücher zu alt und “ungefragt”, um dafür noch etwas zu bekommen, deshalb muss ich mir dafür wohl etwas anderes einfallen lassen.
Eine Zeit lang habe ich alte, ungewollte Bücher über bookcrossing ausgesetzt – in der Hoffnung, dass sie jemand mitnimmt und vielleicht doch noch liest. Da die Resonanz aber sehr gering war, bin ich dazu übergegangen, ganz alte Schinken tatsächlich wegzuwerfen. Je nachdem was für Bücher es sind, nimmt die ja noch nicht mal mehr die Bücherei an.
Ich habe in den letzten Wochen auch ordentlich ausgemistet und habe die Bücher auch bei Momox.de, buchankauf24.de und rebuy.de , ankauf-bücher.de verkauft. Ich habe die Bücher bei allen eingegeben und an den “Meistbietenden” verkauft. Die Preise sind bei sehr aktuellen Bücher in etwa gleich, bei Älteren oder Sachbüchern kann es schon sein das ein Anbieter 5 Euro für bietet der Andere 0,05 Euro. Ein Vergleich lohnt sich auf jedenfall. Und wenn man viele Bücher verkaufen möchte bekommt auch die 15 oder 20 Euro Mindestverkaufspreis voll. Zufrieden war ich mit allen. Rebuy reagiert unterschiedlich schnell, beim ersten Verkauf dauerte es 3 Wochen nach Absendung des Paketes bis das Geld auf meinem Konto war, bei letztem Verkauf 4 Werktage. Der Ankauf von Bücher.de läuft über Rebuy, allerdings bekommt man einen Gutschein von Bücher.de. Und die sind irgendwie nicht so schnell. Die Bestättigungsmail bekam ich letzten Montag, aber eine Mail von Bücher.de mit dem Gutschein habe ich noch nicht.
Ein Vergleich der Preise lohnt sich, es dauert zwar etwas, aber immer noch schneller als alle einzeln in ebay einzupflegen.
Früher habe ich viele bei Ebay und in Foren verkauft. Aber mittlerweile bin ich bequemer geworden, so laufe ich Einmal zur Post und weiß das mein Geld kommt, bei Ebay renne ich 50 mal zur Bank und dann noch 20 mal zur Post
Danke für deinen Erfahrungsbericht! Die anderen Anbieter kannte ich gar nicht. Vielleicht schaue ich mir die beim nächsten Paket ja mal an. Allerdings denke ich, dass ich – selbst wenn ich dann ein paar Euro weniger verdiene – bei momox bleiben werde. Einfach, weil ich damit gute Erfahrungen gemacht habe.
Früher habe ich auch viele Bücher bei eBay verkauft, aber das war wirklich immer sehr aufwändig. Im einzelnen hat man an den Büchern vielleicht mehr verdient, wenn du aber die Arbeitszeit zurechnest, die man da investiert hat, hat man am Ende wahrscheinlich auch nicht mehr rausgehabt.
Danke für Deinen Bericht! Das klingt wirklich toll und wäre mal eine Möglichkeit auch mal mein Regal endlich von seinem Schund zu befreien (bzw. von den Büchern, die ich garantiert nicht mehr lesen möchte).
Ich werde dort mal etwas stöbern und hoffe, dass es auch mit englischen Büchern funktioniert. Das ist momentan noch mein Problem beim Amazon-Trade-In. :-/
Jepp, funktioniert auch mit englischen Büchern. Ich hab dort eine ganze Menge Paperbacks verkauft, für die ich selbst auch nur 5-7 € bezahlt hatte. Die gingen wirklich gut weg, was ich gar nicht gedacht hätte.
Genial, vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! Bei uns steht die große Ausmist-Aktion spätestens nach meinen Prüfungen an und Momox surrt schon eine Weile in meinem Kopf herum. Ich hatte es schonmal über Amazon Marketplace begonnen, einzelne Bücher zu verkaufen, aber von 20 eingestellten Büchern gingen binnen 6 Monaten nur eine handvoll weg und dann auch noch für jedes einzeln zur Post… – da erscheint mir das mit der “Momox-Kiste” doch wesentlich attraktiver, selbst wenn es in der Summe etwas weniger Geld gibt. Besser als gar nichts, wenn man die Bücher nur wegwirft (was ich ohnehin nicht über’s Herz bringe).
Und da heißt es immer, wie Leseratten würden nur horten. Pah! Hier sind ja echt einige ordentlich am Ausmisten. Bin ich also doch nicht so aus der Art geschlagen wie ich dachte.
Ich habe mit Momox auch schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Als ich vor einem Jahr von zu Hause ausgezogen bin, habe ich im großen Stil Bücher ausgemistet, die ich alle dort verkauft habe. Drei große Pakete sind es geworden, die mir 150 Euro eingebracht haben. Insgesamt habe ich schon 20 Verkäufe über Momox getätigt. Das funktioniert wirklich problemlos und das Geld kommt immer schnell an.
Mittlerweile vergleiche ich vor einem Verkauf aber immer, ob andere Anbieter wie rebuy oder Amazon nicht mehr Geld bieten. Oft sind die Preisunterschiede doch schon enorm.
Wie enorm muss ich mir enorm denn vorstellen?
Beispiel: Ich darf nicht schlafen – Momox bietet 5,31 – Amazon bietet 11,20, das ist schon ein Unterschied
Stimmt, das ist wirklich ein ganz schöner Unterschied. Als ich damals zwischen momox und Amazon verglichen hatte, unterschieden sich die Angebote höchstens um 1,50€, daher dachte ich, dass ich mir die Mühe sparen kann. Vielleicht sollte ich das aber nochmal überdenken. Danke für den Hinweis!
Doch, doch, die Angebote unterscheiden sich oft doch um einige Euro… Hier gibt es eine ganz tolle Seite, auf der man die Preise ganz einfach vergleichen kann:
http://www.werzahltmehr.de/
Ich find das auch ganz toll und wollte das schonmal nutzen, aber leider zahlt man von Österreich aus Versandkosten. Da lohnt sich das ganze dann schon nicht mehr.
Ach, das ist doof. Da hab ich gar nicht nach geguckt. Wie hoch sind die Versandkosten denn? Je nachdem, wie viele Bücher du verkaufst, könnte es sich ja vielleicht doch wieder lohnen.
Dafür gibt es aber momox.at –> Problem gelöst.
Ich wollte noch nachsehen, ob es momox in Österreich gibt, aber das schien mir zu naheliegend.
Ich habe mich spontan von dir inspirieren lassen und eine kleine Sendung an Momox geschickt – nun bin ich gespannt!
Ich auch.
Sagst du Bescheid, wenn der Verkauf durch ist? Würde mich interessieren, ob du auch zufrieden bist.
So, ich habe heute mein Geld bekommen und es lief absolut problemlos! Das war sicher nicht das letzte Mal, dass ich Bücher auf die Art und Weise verkaufe, denn man bekommt sein Geld und hat selber ja kaum Arbeit damit – super!
Momox und rebuy sind sicher ganz gute Seiten, allerdings muss ich wirklich sagen, dass mir das Geld, das mir dort geboten wird, einfach zu wenig ist.
Ich horte schon lange nicht mehr und verkaufe/-schenke, oder -tausche meine Bücher und bin absolut von ebay und Amazon (trade-in) überzeugt. Gerade beim Trade-in, wo ich bei momox gerade mal EUR 6,50 bekommen würde (recht aktueller Titel), konnte ich beim trade-in EUR 14,20 verbuchen. Eigentlich ist meine Devise auch “nur Bares ist Wahres”, aber da ich ab und an doch ein Buch bestelle oder bei amazon lade, ist das okay.
Der Vergleich lohnt also manchmal wirklich und als umständlich empfinde ich es auch nicht.
Wenn man jetzt bsp-weise Ich.darf.nicht.schlafen ganz oben in Deiner Kiste nimmt: bei momox erhältst du dafür EUR 5,31, beim Trade-In EUR 11,20. Selbst wenn es “nur” ein Gutschein ist, wüsste ich, was ich nehmen würde
Ups, gerade gesehen, dass das oben schon mal genannt wurde, sorry – wer lesen kann, ist klar im Vorteil :S
Das Problem bei Amazon ist für mich weniger der Gutschein. Den würde ich sicher umsetzen können. Nur sind sämtliche Bücher, die ich in letzter Zeit bei momox verkaufen konnte, bei Amazon noch gar nicht gelistet. Da hätte ich mir in den letzten Monaten schon eine bessere Entwicklung gewünscht.
Ich.darf.nicht.schlafen. ist übrigens auch gar nicht von mir, sofern eine Leihgabe, die da nur liegt, um zu zeigen, dass man auch Hörbücher verkaufen kann (wenn man nicht – wie ich – Audiobooks immer nur bei audible kauft).
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