imogti Premium Matcha Tee

Manchmal bin ich wirklich ganz leicht zu ködern. Da braucht nur ein rosa Elefant daherkommen, der seinen Rüssel in irgendetwas Grünes steckt – und schon ist meine (Neu)Gier geweckt. Ich hoffe, euch geht es ebenso, denn hier kommt jetzt ein kleiner Crash-Kurs in Sachen Matcha.

Wenn ich mich zwischen Kaffee und Tee entscheiden muss, wähle ich Kakao. Zwar mag ich Tee und besonders grünen Tee besonders auf der Arbeit sehr gerne, aber meist bin ich so in Gedanken, dass ich den Beutel viel zu lange in der Tasse lasse und der Tee dann einfach nicht mehr schmeckt. Richtige Tee-Trinker werden jetzt sicher entsetzt den Kopf schütteln, aber für mich war die bequeme Art der Zubereitung des Matcha-Tees definitiv auch ein Kaufargument.

ABER WAS IST ÜBERHAUPT MATCHA?
Ist das schon wieder so ein Teetrend? Wie Bubble-Tea in grün und gesund? Matcha bedeutet übersetzt “gemahlener Tee”. In China ist gemahlener grüner Tee seit Jahrhunderten als Heilpflanze bekannt und wird besonders für seine positiven Wirkungen auf die Gesundheit geschätzt. In vielen Ländern Asiens, insbesondere in China und Japan, hat das feine Teepulver eine mehr als 1000jährige Tradition und ist fester Bestandteil der Teekultur und Teezeremonie.

UND WAS IST DARAN JETZT SO TOLL?
Diese Frage werde ich persönlich erst in einigen Tagen/Wochen beantworten können. imogti, das Münchener Unternehmen, das hinter dem rosa Elefanten steckt, beschreibt die Besonderheit des Tees wie folgt: ”Matcha wird nur von wenigen Teebauern in einem sehr aufwendigen Prozess angebaut. Die Teepflanzen werden die letzten Wochen vor Ernte beschattet, die getrockneten Teeblätter werden anschließend in Steinmühlen zu dem charakteristischen grünen Pulver vermahlen. Hierbei braucht eine traditionelle Steinmühle etwa eine Stunde um gerade einmal 30g dieses exquisiten Tees herzustellen. Der Preis des Matcha Tees ist also schon durch den aufwendigen Herstellungsprozess begründet… und dann gibt es da ja auch noch die besonderen Inhaltsstoffe!”

Nämlich Vitamine, z.B. die Vitamine A, B, C und E, von denen man wesentlich mehr aufnimmt als über “einfachen” Beuteltee. Schließlich werden die Teeblätter hier nicht mit dem Beutel entsorgt, sondern man trinkt sie gleich mit. Entsprechend verstärkt soll daher auch die muntermachende Wirkung des Tees sein.
Klingt für mich also nach dem perfekten Getränk für einen frischen Start in den Tag. Heute Morgen jedenfalls habe ich den Tee zum zweiten Mal zubereitet und ja, er schmeckt. Gesund und gut. Okay, ein bisschen Zucker muss rein und zum richtig Wachwerden brauche ich vermutlich mehr als eine Tasse, aber das werde ich in den nächsten Tagen gerne testen. Der erste Eindruck jedenfalls ist ziemlich gut – was den Geschmack, aber auch die Zubereitung angeht.

ZUBEREITUNG
Wie der Matcha-Tee zubereitet wird, könnt ihr auf den Bilder ja schon gut erkennen. Für eine Tasse grünen Tee braucht es 200 ml Wasser und etwa einen halben Teelöffel oder zwei bis drei Bambuslöffel Teepulver. Das Wasser sollte bestenfalls eine Temperatur von 80°C haben. Dafür das Wasser etwa 10 Minuten im Wasserkocher stehen lassen und anschließend mit dem Pulver verrühren! Teeprofis verwenden hier einen traditionellen Matcha-Besen. Anfänger wie ich behelfen sich mit einem Milchaufschäumer.

Ob der Tee das Potenzial zum neuen Lieblingsgetränk hat und den Kakao ablösen wird, wird sich zeigen. Auf jeden Fall freue ich mich schon, auch ein paar der Rezepte aus dem imogti-Blog auszuprobieren, die ich euch hier in den kommenden Wochen auch gerne präsentieren werde. Mit 22 € für 50g ist der Tee zwar nicht gerade günstig, so eine Packung dürfte aber auch relativ lange halten. Und wenn er wirklich lecker und gesund ist, ja mei!

18 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Es gibt so etwas ähnliches auch mit japanischen Onigiri (gefüllten Reisbällchen): da versucht man, das als ganz besonderes Wellnessprodukt daherkommen zulassen und verkauft es zu teueren Preisen, eigentlich ist es aber ganz banal. Matcha ist übrigens die japanische Bezeichnung. Und gerade die Kunst, das Pulver mit dem Wasser zu vermengen, dafür gibt es eine ganze Zeremonie sozusagen. Will heißen: den grünen Tee pulverförmig dürfte es auch über ein gut sortiertes Teegeschäft zu kaufen geben. ^^

    • Also ich will niemandem den Tee als etwas ganz Besonderes verkaufen. ;) Und ich kaufe ihn ja auch nicht wegen dem rosa Elefanten. Ich bin durch das Logo nur überhaupt erst darauf aufmerksam geworden. Ob der Tee wirklich was für mich ist und ob es nicht vielleicht auch günstigere/bessere Anbieter gibt, werde ich in der nächsten Zeit sehen. Das Drumherum bei imogti ist mir aber sehr sympathisch. Bei mir isst und trinkt das Auge halt auch ein bisschen mit und wenn ich dafür ein paar Euro mehr bezahle, ist das für mich okay. Kommt halt auch darauf an, wie lange ich mit einer Tüte auskomme.
      Für eine ganze Zeremonie werde ich aber keine Zeit haben. ;) Allerdings werde ich den Milchaufschäumer wahrscheinlich gegen einen Matcha-Besen eintauschen. Das elektronische Ding passt nämlich wirklich nicht ins Bild.

    • Ich kaufe meinen Matcha im Teegeschäft, aber da ist er auch nicht günstiger.. Imogti scheint ein guter Tipp zu sein, es gibt nämlich wirklich viele Anbieter und das Preisleistungsverhältnis scheint mir nicht immer zu stimmen. Das gute ist, liebe Friederike, es bleibt jedem selbst überlassen, ob man gemahlenen grünen Tee trinkt oder darauf verzichtet- ganz banal sozusagen.
      Gruß,
      Anna

      • Ich hab mich inzwischen auch mal ein wenig umgesehen und finde den Preis, soweit ich das bisher beurteilen kann, okay. Bei imogti finde ich außerdem gut, dass man über den Tee und seine Herkunft aufgeklärt wird. Und dass auf eine teuere Verpackung verzichtet wird. Bei amazon ist die Auswahl schon wieder so groß, dass ich gar nicht wüsste, worauf ich achten soll. Außer vielleicht, dass der Tee nicht aus Japan kommt. Das ist mir, trotz aller Kontrollen, doch ein bisschen unheimlich.

  2. Bin gerade echt neugierig geworden, da ich an sich auch gerne Tee – besonders grünen – trinke, das mit den 2 Min. Ziehzeit aber auch regelmäßig versemmel. :D
    Und da schau ich ahnungslos auf amazon nach und muss feststellen, dass ich wohl fast (mal wiieder) einen neuen Trend verpasst hätte^^ Matcha-Schalen, Matcha-Sets, Matcha-Dosen, Matcha-trallala … Wahnsinn! Das werd ich mir jetzt mal genauer angucken. Danke für den Tipp! :)

  3. Man soll ja niemals nie sagen, aber dafür ist mir das Geld dann doch zu schade. Dafür, dass ich vor allem im Winter gut und gerne 1 L Tee am Tag trinke, lohnt sich das leider gar nich – da kann er noch so gut schmecken und gesund sein =/

    • Ok, bei der Menge dürfte das wirklich ordentlich ins Geld gehen. Was für Tee trinkst du denn so? Ich bin für weitere Tipps ja immer offen. Zur Not mahle ich mir Beuteltee zwecks einfacherer Zubereitung selbst. ;) (Achtung, Witz!)

    • Liebe Nina,
      In einem Punkt stimme ich zu: der Beitrag ist echt sehr nett geschrieben und ich bin schon gespannt, was du noch so ausprobieren wirst!!
      Habe gerade auf Matcha.de vorbeigeschaut und finde die Seite nicht wirklich gut. Sie soll eine reine Informationsseite mit unabhängigen Tipps rund um Matcha sein, aber so ist das leider nicht… Sie empfehlen da nur Internetstores, die sie auch selbst betreiben und das bedeutet wohl, dass es bei den netten Tipps doch ein Verkaufsinteresse gibt.
      Mein Tipp an alle: doch mal das Impressum anschauen…
      Liebe Grüße,
      Flo

        • Hiermit widerrufe ich meine Aussage von 11:18. Mir ist nicht bekannt, dass imogti als „Fritzi Fischer“, „Florian“, noch unter irgend einem anderen Synonym im Internet agiert und ich entschuldige mich in aller Form bei imogti für meine Falschaussage.
          Sandra

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