[Rezension] James, E.L. – Fifty Shades of Grey

Vor kurzem erhielt ich eine sehr nette email von einer Autorin, die u.a. im Bereich der erotischen Literatur unterwegs ist. Sie fragte, ob ich nicht Lust hätte, ihren neuen Roman zu lesen. Mit der Begründung, dass mein Blog jugendfrei bleiben soll und ich an erotischer Literatur ohnehin weniger interessiert bin, lehnte ich ab.
Nun, wenige Wochen später, gibt es hier doch eine Besprechung zu einem, man kann es nicht anders nennen, P*rno-Buch. Ein Buch, das in Amerika sekündlich (!) verkauft wird. Ist das nicht unglaublich? Stellt euch vor, ich würde euch hier einen P*rno-Film vorstellen! Auf die Reaktionen wäre ich gespannt. Aber, alles harmlos, es ist ja nur ein Buch.

Dessen Story ist in wenigen Worten zusammengefasst. Ana Steele, jung, schön und unerfahren, trifft auf den attraktiven Christian Grey, der sich mit 27 Jahren ein Milliardenimperium aufgebaut hat und die schüchterne Studentin in die Kunst der Liebe einweist. Nur dass es sich bei dieser nicht um kuscheligen “vanilla s*x” handelt, denn Christian mag es gerne hart. Meinetwegen. Seltsam ist nur, dass seine Vorliebe für BDSM sich auf ein Trauma aus seiner Kindheit begründet. Ein Trauma, das Ana mit ihrer Liebe zu therapieren versucht, denn ihr ist klar “This is a man in need.”

Der dominante Christian macht es ihr jedoch nicht leicht. Nicht nur im Bett (oder in seinem dafür eingerichteten Red Room of Pain) möchte er den Ton angeben, sondern er möchte Anas komplettes Leben bestimmen. Er verfolgt sie, mischt sich – natürlich wohlmeinend – in ihre Angelegenheiten ein und bittet sie, einen Vertrag zu unterschreiben, der Ana vorschreibt, wann und was sie zu essen hat, welche Klamotten sie in Christians Gegenwart tragen soll und wie sie sich für ihn fit zu halten hat.
Dieser Vertrag ist lange Zeit Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Unterschreibt Ana? Unterschreibt sie nicht? Zwischendrin wird munter gepiept, was – wie es sich für einen P*rno gehört – detailliert beschreiben wird. Wie erotisch diese Szenen sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Dafür, dass der Roman in aller Munde ist, hätte ich mir jedoch etwas Spektakuläreres erwartet.

Aber mit den Erwartungen ist das ja so eine Sache. Zum Beispiel hatte ich mir von dem Roman zumindest etwas Unterhaltung erhofft. Bis auf einige amüsante Dialoge und E-Mails, die mit den beiden Herzchen belohnt werden, konnte mir E.L. James aber leider nicht viel bieten. Stattdessen ärgerte ich mich anfangs unheimlich über ihre schrecklich naive Erzählerin, die in der ersten Hälfte des Romans auf jeder Seite errötet, auf ihrer Unterlippe kaut, Zwiegespräche mit ihrer “inner goddess” führt und von Christian daran erinnert werden muss, zu atmen. Im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich zwar weiter und gegen Ende konnte ich fast ein wenig mit ihr mitfühlen, aber für mehr hat es einfach nicht gereicht.

FAZIT: Viel S*x, wenig Handlung. Wo also bitte ist der Unterschied zu anderen Büchern dieser Art? Ob es die (durchaus erkennbaren) Parallelen zur Twilight-Reihe sind, die so viele Frauen begeistern? Ich weiß es nicht. Teil 2 und 3 werde ich, nur um das herauszufinden, jedenfalls nicht mehr lesen.

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 Genre: Erotik • Verlag: Random House UK (2012) • ISBN: 9780099579939 • Seiten: 514 • deutscher Titel: Shades of Grey – Geheimes Verlagen (Band 1) • Website der Autorin: www.eljamesauthor.com

23 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Mir ging es mit dem Buch genauso, ich hatte ganz gute Unterhaltung erwartet und habe das Buch heute morgen leicht entnervt fertiggelesen. Die Hauptpersonen fand ich irgendwann nicht mehr wirklich spannend, die S*exszenen haben sich eigentlich nur noch wiederholt und waren nicht sonderlich spektakulär und Anastasia wollte ich irgendwann nur noch permanent schütteln *lach* Das ganze hätte man auch auf weniger Seiten abhaken können und wenn ich so sehe, was in den nächsten beiden Büchern passiert, dann werde ich mir die wohl auch eher sparen.
    Liebe Grüße
    die Astrid

    • Ja, das hab ich mir auch gedacht. Aber die Dialoge waren teilweise echt lustig und gar nicht mal so dumm, deswegen wollte ich nicht bloß ein Alles-Käse-Herzchen vergeben. ;)

    • Aber das sind die Kerle in den anderen Nackenbeißern doch auch?? Bin auf dem Gebiet nicht so belesen, aber mein Fall ist er einfach nicht.
      Gutaussehend. -> Super.
      Intelligent. -> Perfekt.
      Unendlich reich. -> Gerne.
      Aber diese Launen und dann die Freude daran, Ana weh zu tun… Nö, das mag ich nicht. Außerdem fand ich die Charakterzeichnung relativ plump. Von wegen schlimme Kindheit und so.

      • Er tut es ja nur, wenn es consensual ist, er zwingt niemanden dazu. Und sie lässt sich überreden und will das schlussendlich (in gewissen Grenzen) auch, ist also nicht mit einer verprügelten Ehefrau zu vergleichen. Diese Spielart gibt es nun mal und begründet sich nicht darin, jemanden verletzen zu wollen, sondern jemanden zu verletzten, der das gut findet. Das ist offenbar ein haarfeiner, aber unbedingt zu beachtender Unterschied.

        Und nichts für ungut aber nach nur einem Buch kann man das auch nicht wirklich beurteilen ;-) Man “muss” schon die ganze Serie kennen, weil da auch noch das Gedöns mit der Kindheit bzw den Hintergründen aufgeklärt wird.

        • Genau das ist ja der Punkt, den ich E.L. James “vorwerfe”: Ich habe gar keine Lust, die nächsten Teile zu lesen, um zu erfahren, warum Christian diese Vorlieben entwickelt hat. ;) Ich bin selbst ganz sicher kein Experte auf dem Gebiet, aber E.L. James stellt seine Lust am Bestrafen als eine Art Störung dar, die aus seiner Kindheit resultiert und die Ana versucht zu kitten. Das gewählte Zitat fand ich ziemlich bezeichnend und persönlich auch recht dämlich.

          Dass es diese Spielart gibt, ist völlig okay. Wer Spaß daran hat, meinetwegen. Aber Christian ist ein absoluter Kontrollfreak – nicht nur im Bett. Das geht mir persönlich einfach zu weit.
          Zwar schlägt er Ana nicht ohne ihr Einverständnis, aber sie lässt es zu, weil sie ihm gefallen will. Und das gefällt mir nicht.

          Ich will das Buch jetzt aber auch gar nicht komplett auseinander nehmen. Ich hatte an den ersten Twilight-Teilen ja auch meine Freude, obwohl ich mir heute denke, wie beknackt das alles eigentlich war und wie bescheuert Stephenie Meyers Frauenbild ist. Bei “Shades of Grey” habe ich versucht, nicht viel nachzudenken, sondern mich einfach unterhalten zu lassen, aber das hat halt leider nicht so gut geklappt.

          • Ja aber das ist nun mal Sinn einer Serie – alles zu lesen, um den Zusammenhang zu verstehen ;) Wobei das ja auch mein Hauptkritikpunkt an der Serie ist: Es IST einfach kein Serienstoff und man hätte das alles locker auf max. 600 Seiten zusammenstreichen können. Diese ganzen Cliffhanger am Buchende jeweils sind auch sehr künstlich erzeugt und dazwischen viel heiße Luft bzw heißer Sex :D

            Dass Ana sich nicht traut, auch mal nein zu sagen, ist aber allein IHR Problem und auch IHR Fehler. Was er ihr im 2. Teil auch deutlich macht. Das kann man ihm ja nicht vorwerfen (aber mit dem Schluss des 1. Teils hab ich auch sehr gehadert, verstehe das also schon).
            Und natürlich ist dieser Kontrollwahn nervig, aber auch wieder ein Punkt, den man im weiteren Verlauf der Serie erklärt bekommt. Wenn man keine Lust hat, das zu lesen, ist das OK aber man versteht vieles dann eben nicht.

            Ich weiß selber wie beknackt die Serie in weiten Teilen ist und hab mich sleber oft geärgert dass eigentlich zu wneig passiert für 3 dicke Bücher. Aber ich mag den Typen einfach (ob ich so einen im echten Leben auch haben wollen würde, steht auf einem anderen Blatt) und so viel muss zur Ehrenrettung einfach gesagt werden, dass sich vieles einigermaßen sinnvoll zusammenfügt, wenn man alles gelesen hat.

            • Ja, versteh schon, was du meinst. :) Ich hatte ja auch deine Rezension gelesen und gehofft, dass es mir ähnlich gehen würde wie dir, aber irgendwie hat’s mich halt einfach nicht gepackt.

              • Das ist auch vollkommen ok, ich versteh ja sogar die Kritik an den Büchern. Und lese daher auch keine richtigen Verrisse und Parodien, weil ich die Serie und vor allem Mr. Grey trotz allem irgendwie mag. Mochte ich übrigens schon nach 50 Seiten und nicht erst nach allen 3 Bänden…

                Wenn man das nicht mag, versteh ich auch,dass man keinen Bock hat, sich durch weitere 3 Bände zu quälen, ich hab von Twilight auch nur 2 Bände geschafft, weil mir das einfach zu blöd war.

                Aber: Ich finde dennoch (generell), wenn man genau weiß, den 1. Teil einer dreibändigen Serie zu lesen, muss man sich auch bewusst sein, dass man über vieles absichtlich im Unklaren gelessen wird und kann dann hinterher nicht sagen “Das und das war doof, dieses und jenes hab ich nicht verstanden – aber ich hab auch keine Lust, den Rest zu lesen, um zu erfahren, wie es weitergeht oder wie alles zusammenhängt” ;-)

  2. Ich hab mich seit einiger Zeit auf die Suche nach “ehrlichen” Romanen zur Männersexualität gemacht – eines er wenigen erbaulichen Bücher ist z.B. “Pornos machen traurig” von Peter Redvoort – ist vielleicht auch für die Leserinnen von 50 shades of grey interessant …

    Karoline

    • Hallo Karoline,

      sei mir nicht böse, aber das Thema “P*rnografie” möchte ich hier nicht weiter vertiefen. Wie ich in der Rezension auch schon schrieb: Das Blog soll weiterhin jugendfrei bleiben, deswegen habe ich mich in meiner Besprechung auch auf den Unterhaltungsaspekt beschränkt und auf eine (sicherlich interessante) Analyse verzichtet.
      Ich habe “Fifty Shades” gelesen, weil ich wissen wollte, warum so ein Wirbel um dieses Buch gemacht wird und um mir ein eigenes Bild zu machen. Damit hat es sich für mich aber auch wieder erledigt. Weitere Besprechungen zu erotischer Literatur wird es hier nicht mehr geben.

  3. @ Maren
    Ich schreib mal hier unten weiter, sonst kann das gleich keiner mehr lesen. ;)

    Ich versteh schon, was du meinst und bin da generell auch total bei dir, aber in dem speziellen Fall stört mich alleine die Tatsache, dass es einen Zusammenhang zwischen seiner Kindheit und seinen Vorlieben geben soll. Mir wäre es lieber, er hätte einfach Bock auf ein paar wilde Nummer gehabt und fertig. Die Charaktere und die Handlung sind so platt und der Stil über lange Strecken so schlecht, dass ich es absolut witzlos von der Autorin finde, mit so einer Kindheitsstory anzukommen, um der Person mehr Tiefe zu geben. Das bauscht das Ganze einfach zu sehr auf und als Rückschluss vom Erzählniveau unterstelle ich, dass sie es auch in den beiden anderen Teilen nicht geschafft hätte, mir Christians Figur glaubwürdig zu verkaufen. Damit kann ich ihr natürlich Unrecht tun, da hast du schon recht. Aber sie ist ja immerhin auch schuld daran, dass ich nicht weiterlesen möchte. ;)

  4. Mich hat uch gestört, dass es anfangs immer so rüberkommt als wäre das was “Therapierbares” oder gar Therapiebedürftiges.
    Das ist auch in der Tat saublöde gelöst, ABER auch was, das im späteren Verlauf besser geklärt wird bzw einfach im Vorfeld vor lauter Heimlichtuerei und Spannungserzeugung nur total doof gemacht war. Diese Neigung hat sich nicht aufgrund schlechter Erfahrungen in der Kindheit gebildet, sondern ist zumindest unter anderem sein Ventil für etwas, das auf seine Kindheit zurück geht, was jetzt nicht ganz dasselbe ist wie das was du beschreibst. Aber auch das erfährt man glaub ich erst im 3. Band.
    Dass er nicht einfach nur Bock aufs Verprügeln hat, fand ich wiederum ganz gut, denn dieses “eigentlich meint er das ja nicht so” und “er KÖNNTE mir wirklich was antun, aber er WILL nicht” (denn bis auf diese Episode am Schluss hält er sich doch zurück, ich fand das absolut witzlos, dass der Roman immer so als SM-Roman bezeichnet wird) hat mir ganz gut gefallen. Ich denke, dieses etwas brutrale Element “muss” einfach. Das ist wie bei Twilight: Er KÖNNTE mich beißen, wenn er wollte. Aber er will nicht, weil er mich liebt und weil ich anders für ihn bin als andere.
    Tiefe bekommt die Figur für mich auch nicht so wirklich durch dieses ganze Gebrabbel mit der schlechten Kindheit (das hab ich eigentlich als das einzige “Spanungselement” empfunden, um die Leute halbwegs bei der Stange zu halten), sondern zB durch Aussagen wie “Wie kann ich dir vertrauen, wenn du mir nicht vertraust?” (Das kommt am Anfang des 2. Teils bezogen auf diese unselige Episode ganz am Schluss des 1. Ich begreif ja nicht, wie man da nicht weiterlesen wollen kann ;) ) Aber wenn du ihm jetzt noch nicht verfallen bist, dann reißen die 2 weiteren Teile tatsächlich wohl auch nix mehr raus.

    Übrigens hab ich eine Freundin, die die Serie vor mir gelesen hat. Bei der hab ich mich nach den GANZ schlimmen und unglaubwürdigen Episoden immer ausgekotzt und ihr erzählt, wie scheiße ich das alles eigentlich fand. Dann haben wir drüber geredet, und danach fanden wir Christian wieder toll ;-)

    • Vielleicht ist Edward mein Problem. Den fand ich anfangs wirklich toll – bis ich irgendwann eher genervt war. Wahrscheinlich will meine “inner goddess” sich einfach kein zweites Mal auf so einen Typen einlassen. ;)

  5. Ich gehöre ja nun zu denen, die das Buch VERSCHLUNGEN haben. Aber nicht aus den Gründen, warum der mir ebenso unverständliche Hype entstanden ist. Da ist in meinen Augen weder was skandalöses, noch Twilight. Schwachfug ;-) Aber ich mochte einfach die teilweise vorhandene Komik, Ana fand ich niedlich (mag an meinem Alter liegen…) und es gab für mich nur wenig, was ich auszusetzen hatte. Aber ich hab mir schon nach einigen wenigen Seiten schon gedacht, o.k., warum auch immer darum so ein Gedritz gemacht wird, mir egal :-) Ich werde die anderen Bände auch lesen, weil ich wissen will, wie das weitergeht. Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, ich lese halt gern erotische Bücher… Wobei ich da entgegen Deiner Meinung sagen muss, dass es da in anderen Büchern dieses Genres weitaus mehr Piiiiiep gibt, wie bei den Shades ;-)
    Du hast das auf Englisch gelesen, gelle? Ein Punkt im deutschen, der mich ein wenig geärgert hat, war das “Unterbewusstsein”, mit dem Ana da ja ständig redet (nicht die innere Göttin!). Bestimmt ist das im Original doch die innere Stimme oder ihr zweites ich oder so? Das interessiert mich schon die ganze Zeit, ob da vielleicht einfach nur die Übersetzung in die Büchs gegangen ist ;-)

    Ansonsten denk ich mir einfach, nette Unterhaltung, die eben nichts für jeden ist. Auf jeden Fall kein Grund, auszuflippen ;-)

    Liebe Grüße
    Bine

    • In anderen Büchern dieser Art gibt es noch mehr solcher Szenen? Wow. Dann passiert da ja wirklich nicht viel anderes, oder? ;) Nee, das ist mir zu langweilig. Ich glaube zwar, dass es wirklich eine Kunst sein kann, gute Bettszenen zu schreiben, weil ein falsches Wort die Stimmung kaputt machen kann, weswegen ich jetzt auch nicht generell gegen dieses Genre wettern würde. Aber ich stelle doch fest, dass es einfach nicht meins ist.
      Aber das muss es ja auch nicht. Ich würde auch niemanden verurteilen, der das Buch gelesen hat und gut findet. Aber der ganze Rummel darum? Tja. Ich sehe das wie du: Für den einen oder anderen sicher nett, aber kein Grund auszuflippen. :)

      Zu deiner Frage: Ja, ich hab’s auf englisch gelesen. Mit “Unterbewusstsein” hätte ich die innere Göttin auch nicht übersetzt. Sie ist tatsächlich eher Annas innere Stimme. Ich habe sie mir aufgrund der Beschreibungen (z.B. dass sie die Stirn in Falten legt oder vor Freude tanzt) so ein bisschen wie das berühmte Engelchen/Teufelchen auf der Schulter vorgestellt. Von der Idee fand ich das gar nicht so schlecht, weil es Anas innere Zerrissenheit zeigt, aber die ständige Erwähnung war mir einfach zu viel.

      • Die innere Göttin ist noch mal extra, das ist wirklich das tanzende Teufelchen, da hab ich die gleichen Gedanken wie Du gehabt *lach* Aber in der deutschen Übersetzung spricht Ana ja auch noch mit ihrem “Unterbewusstsein”, wo ich mir gedacht hab, dass entweder das Gewissen, das Engelchen oder einfach ihre innere Stimme gemeint ist… Ich sprech ja auch schon mal mit mir selbst, aber nie mit meinem Unterbewusstsein, das ist Blödsinn ;-)

        Ja, es gibt ganz ganz viele Erotikbücher, wo ICH es auch einfach nur langweilig finde, wie da … über Tisch und Bänk quasi. Deswegen hab ich vielleicht auch so einen Spaß jetzt an den Shades, weil es eben MEHR ist…Hab ich in meiner Rezi auch deutlich gemacht ;-)

        Aber lesen MUSS das keiner, das wär auch Blödsinn, muss auch nicht jeder Mankell gut finden und lesen ;-)

        Grüßle
        Bine

        • Jetzt wo du’s sagst. Da war was, abgesehen von der “inner goddess”. Aber was? Puh! Ich muss gestehen, dass ich manche Seiten auch nur recht flott überflogen habe, deswegen kann ich dir jetzt nicht mit Sicherheit sagen, ob es ihr Unterbewusstsein oder ihre innere Stimme war. Ich hab das Buch auch gerade verliehen, aber wenn ich es wiederhabe, schaue ich gerne noch mal rein. Ich meine, es war das Unterbewusstsein, aber ob sie damit redet? Weiß ich nicht mehr. Wäre jedenfalls Schwachsinn.

          • Wenn das wirklich auch im Englischen so ist, hat Frau James sich mächtig vergriffen *lach*
            Danke fürs spätere Nachgucken, wenn Du dran denkst , ist aber auch kein Muss :-)

            Liebe Grüße
            Bine

  6. Also ich habe mich sehr über deine Rezension gefreut! Mir ging es beim Lesen ganz genau so. Als ich das Buch gelesen habe, war mir nicht bekannt, dass dieses Buch von der Twilight-Serie inspiriert wurde, und trotzdem fand ich es sehr offensichtlich. Später habe ich dann gegooglet und meine Vermutungen haben sich bestätigt. Die Storyline an sich, hat sich meiner Meinung nach gar nicht so schlecht angehört, trotzdem muss ich zugeben, dass mich der “Hype” um das Buch dazu bewogen hat, es zu lesen. Eigentlich lasse ich mich von der Massen-Euphorie neuer Bücher gerne anstecken, in diesem Fall wurde ich allerdings sehr enttäuscht. Das Buch ist einfach unfassbar schlecht geschrieben! Es ist total durchsichtig und die schlimmsten Twilight-Klischees ( armes, normales Mädchen kann nicht atmen, wenn ihr der gefährliche, hübsche, reiche Held Aufmerksamkeit schenkt etc.) wurden übernommen. Zwischendurch war es auch so öde, dass ich Seiten überspringen musste und die nächsten Bücher werde ich mir sicherlich nicht kaufen. Und auch nicht lesen, falls ich es geschenkt bekommen würde. Also mal ehrlich.. Mir kann doch keiner erzählen, dass es nicht offensichtlich ist, dass Grey in seiner Kindheit auf irgendeine Weise mit Essen/Hunger gequält wurde und am Ende alles gut wird. Wow. Das tat gut :)

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