Seit zwei Wochen ist meine Drink-it-now-Karaffe nun im täglichen Einsatz. Zeit, ein erstes größeres Fazit zu ziehen, auch wenn es sicher noch einige Zeit dauern wird, bis ich mein Trinkverhalten optimiert habe. Festhalten kann ich aber bereits, dass ich, seitdem ich die Karaffe nutze, deutlich mehr trinke als vorher. Die vollen zwei Liter habe ich allerdings nicht immer geschafft. Die ersten Tage war ich top motiviert und habe, obwohl ich mich anfangs überwinden musste, die zwei Liter problemlos weggetrunken. In der zweiten Woche habe ich meinen Soll jedoch nicht immer täglich erfüllen können.
Das hatte folgende Gründe: Einmal habe ich statt eines kleinen ein großes Glas genommen. Das hat für mich gar nicht funktioniert, da ich dieses nicht in einem Zug leeren konnte. Ein anderes Mal (genau genommen zwei Mal) habe ich mir morgens eine Tasse Tee gemacht, die Karaffe aber trotzdem komplett gefüllt. Weil ich die erste Stunde aber mit dem Tee beschäftigt war, bin ich karaffentechnisch in Verzug geraten. Den konnte ich den kompletten Vormittag über nicht aufholen, was mich frustrierte – und so habe ich auch am Nachmittag weniger getrunken als ich sollte. 
Für die nächste Zeit habe ich also gelernt, ausschließlich kleine Gläser zu verwenden und die Karaffe nur bis 9 Uhr zu füllen, wenn ich zwischen 8 und 9 Uhr erstmal einen Tee trinke. Denn: Verzug ist der Anfang vom Ende. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig auf die Uhr zu schauen. Was nicht immer einfach ist, wenn man gerade in seine Arbeit vertieft oder einer Besprechung ist.
Trotzdem bin ich guter Dinge, dass mir die Karaffe dauerhaft helfen kann, mehr zu trinken. Vielleicht nicht immer die vollen zwei Liter, aber doch deutlich mehr als bisher. Ob ich mich nun wohler und leistungsbereiter fühle? Zumindest fühle ich mich nicht schlecht. Und auch meine Blase hat sich langsam an die Mehrarbeit gewöhnt. Die Karaffe wird also weiterhin im täglichen Einsatz bleiben. In der Hoffnung, dass ich das Trinken mit der Zeit so verinnerliche, dass ich irgendwann nicht mehr daran erinnert werden muss.

Glückwunsch! Du bist zumindest auf dem richtigen Weg
Wenn ich bedenke, dass ich sonst tagsüber so gut wie nichts getrunken habe und dann nachts immer einen tierischen Durst hatte… Auf jeden Fall.
Hatte mich am Montag mit 1l rumgeschlagen und den nur mit Mühe und Not geschafft. Im Anschluss war die Toilette mein bester Freund. Die Eichhörnchenblase ist einfach nichts gewöhnt!
Ich glaube, der eigentliche Trick an der ganzen Geschichte ist tatsächlich das kleine Glas. Habe an mir schon oft beobachtet, dass ich dann einfach viel mehr trinke (was z.B. bei Vapiano mit ihren Mini-Gläsern echt ins Geld gehen kann …).
Drücke dir die Daumen, dass du deine 2l pro Tag schaffst!
Kleine Gläser im Restaurant sind fies.
Zumal beim Essen in der Runde das Trinken ja nicht so das Problem ist.
Trinken ist immer gut und allein für das wunderbare Wort “karaffentechnisch” hat es sich schon gelohnt
Die Kollegen sind karaffentechnisch übrigens auch sehr interessiert. Da kommt häufig die Frage: “Und, wie weit biste?”
Also ich trinke eigentlich immer recht viel, 2 Liter mindestens, denn ich bilde mir ein, dass dann meine Augen nicht so trocken sind. Wenn ich mal einen Tag sehr wenig getrunken habe, wache ich sogar nachts auf, weil sie so trocken sind und weh tun, dann muss ich Tropfen rein tun etc. Daher habe ich mir das “Viel-Trinken” angewöhnt. Vielleicht helfen dir ja meine “Tricks” – und glaub mir, irgendwann “braucht” man wirklich so viel Wasser/Tee/etc. und kann gar nicht mehr anders (bzw. Schwarzer Tee, Alkohol und Kaffee zählt ja nicht). Also als erstes trinke ich direkt nach dem Aufstehen ein Glas Wasser (und ich schwöre auf große Gläser, ca. 0,25-0,3, aber das ist ja eigentlich egal). Zum Frühstück gibt es eine Tasse Schwarztee und vorm Bett gehen auch noch mal ein Glas Wasser, sprich 0,5 sind dann damit schon abgedeckt (ich gehöre nicht zu denen die Tee und Kaffee abziehen vom “Insg.”). So und dann wirds kompliziert: Wochentags oder in der Arbeit koche ich mir im Winter vormittags eine Kanne Tee (ca. 1 Liter) und nachmittags gibt es je nach Temperatur oder Laune auch noch mal Tee oder Wasser. Und mein Trick dabei ist: wenn es neben mir steht, dann trinke ich es auch! Und ich kann aber zum Beispiel auch nicht nur Wasser trinken, daher der Tee (den ich in allen Varianten trinke, Früchte, grün und das übliche). Und außerdem verlasse ich nie ohne eine Flasche Wasser in der Handtasche das Haus, so eine kleine 0,5 Adelholzener/Volvic-Flasche ist immer in meiner Handtasche, sprich auch wenn ich unterwegs bin trinke ich etwas, und fülle dass dann auch immer wieder auf, zum Glück bin ich ein Leitungswassertrinker. Kaffee gibt es nur selten, eigentlich nur einen nach dem Mittagessen.
Vielleicht hilft dir ja der eine oder andere Trick! Bin schon gespannt auf dein nächstes Zwischenfazit dazu
Und p.s. die Blase gewöhnt sich an die Flüssigkeit, nur am Anfang ist es etwas häufiger!
xxx Anita
In der Handtasche habe ich auch immer eine kleine Flasche Wasser oder Teegetränk dabei. Allerdings eher für Notfälle.
Neben dem Bett steht ebenfalls eine Flasche, aber ich kann mich nicht erinnert, jemals morgens schon was getrunken zu haben. Und Frühstück gibt es erst auf der Arbeit. Das soll sich demnächst aber ändern.
Was den Tee angeht: Die letzten Tage gab es neben dem Morgen-Tee auch noch einen Mittagspausen-Tee und manchmal sogar abends zu Hause noch eine Tasse. Insgesamt trinke ich also auf jeden Fall schon mehr, aber irgendwie klappt das bisher nur während der Woche. Am Wochenende trinke ich, wenn ich abends nicht unterwegs bin, so gut wie gar nichts. :-/
Ich finde die Karaffe echt hübsch:-) und das ist klasse dass Sie Dir hilft, mehr zu trinken.
Um mich daran zu erinnern, dass ich mehr trinken sollte, habe ich eine App von Gerolsteiner. Jede Stunde erinnert sie mich daran und so schaffe ich jeden Tag zwischen 1,5l und 2l zu trinken.
An sich ist die Idee einer App oder einer Trinkuhr nicht verkehrt, aber ich befürchte, die würde mich mit der Zeit ziemlich nerven.
Sieht doch allein schon toll aus wie du dir das servierst…
Komm zu mir auf die Arbeit und du lernst das Trinken auch ohne Karaffe… Also jetzt um die Jahreszeit komm ich mit Kaffee, Tee und Wasser so auf knappe 3 Liter pro Tag. Im Sommer ist es durchaus noch einiges mehr…
Wünsch dir noch viel Spaß mit der Karaffe, dein Körper wird dir sicher dankbar sein…
Kaffee zählt aber nicht.
Kaffee ist mittlerweile auch reduziert. Es ist viiiell Wasser dabei – und kein Alkohol…
Faszinierend, ich habe gerade das entgegengesetzte Problem, dass ich NUR 1,5 l pro Tag trinken darf und das, wo ich doch meine 3-4 l gewöhnt bin…:-( Mir “hilft” beim Trinken übrigens eher ein großes Glas, dem Gefühl nach hat man ja nur ein Glas getrunken, aber wenn da richtig viel rein passt, trinke ich umso mehr. Dementsprechend versuche ich gerade, mich mit kleinen Gläsern über den Tag zu retten…
Die Karaffe finde ich aber sehr hübsch und eine prima Idee für diejenigen, die sich eher ans Trinken erinnern müssen! Bin gespannt, was du weiter berichtest. Vielleicht schenke ich meiner Mama so eine Karaffe, die kommt nämlich am Tag auch kaum auf ihren Liter Flüssigkeit…
3-4 Liter? Wow! Da stelle ich mir die Reduzierung auf 1,5 Liter ziemlich schwer vor. Etwas nicht dürfen ist ja auch nicht besser als etwas müssen. Da kann ich dir nur viel Erfolg bei der Umstellung wünschen!
Besten Dank – und dir weiterhin viel Erfolg beim Steigern! Vielleicht sollten wir einfach tauschen?
Wenn das möglich wäre.
Ich halte euch jedenfalls auf dem Laufenden. Spätestens im Dezember gibt’s ein Jahresfazit.
Hallo Kalliope,
wir haben schon mal darüber nachgedacht das Prinzip umzudrehen. Nierenpatienten haben auch das Thema, dass nur eine bestimmte Menge getrunken werden darf. Da kann die Karaffe genau anders herum gelesen werden: Wenn Du um 10 Uhr schon mehr getrunken hast als bis zum Strich wirst Du abends auf dem Trockenen sitzen.
Das passt nun mit der 2 Liter Varianten für Dich nicht ganz, ist prinzipiell aber machbar.
Ich würde mich gerne mal mir Dir über info@drinkitnow.de austauschen.
Beste Grüße
Martin
Ich wusste gar nicht, dass man auch zu viel trinken kann. Wieder was gelernt.
Ja, das gibt es. In der Regel ist das ein Thema der Nieren.