I want Skoobe! E-Books ausleihen statt kaufen.

Vor wenigen Tagen habe ich beschlossen, mich von meinem Kindle nach ziemlich genau einem Jahr wieder zu verabschieden und E-Books zukünftig auf dem iPad zu lesen, welches ich mir nächsten Monat zulegen werde. Als direkter Ersatz für den Kindle ist das iPad nicht gedacht. Vielmehr brauche ich aus diversen Gründen eine einfache mobile Alternative zu meinem iMac. Wenn das iPad dann aber schon mal da ist, brauche ich auch den Kindle nicht mehr. Denn dann nutze ich Skoobe.

Im Prinzip habe ich nichts gegen meinen Kindle. Er hat mir gute Dienste geleistet und mir vor allem gezeigt, wie praktisch es ist, Bücher online kaufen und direkt lesen zu können. Mein Problem ist vielmehr das Folgende: Wenn ich vor der Wahl stehe, für 10 € ein gedrucktes Buch oder für 8 oder 9 € ein E-Book zu kaufen, dann kaufe ich die Printausgabe, denn diese kann ich verleihen, verschenken oder z.B. über momox wieder verkaufen. Das E-Book… Tja, das ist dann plötzlich nur noch eine Datei, mit der ich nichts mehr anfangen kann.
Und hier kommt Skoobe ins Spiel. Mit dieser App für iPhone, iPad, iPod touch und neuerdings auch Android, kann ich mir das Kaufen nämlich sparen, denn bei Skoobe leiht man sich E-Books. Für einen Preis von 9,99 € (für 30 Tage) kann man bis zu 5 Bücher gleichzeitig ausleihen. Eine Frist gibt es nicht, genau so wenig wie das Problem vergriffener Bücher. Ab März 2013 soll man zwar “nur” noch zwei neue Titel pro Monat ausleihen können, für 10 € wäre eine dauerhafte Leseflat aber vielleicht auch etwas zuviel verlangt. Ich werde die App auf dem iPhone jedenfalls schon mal austesten und euch natürlich auf dem Laufenden halten.

PS: Wer Interesse an einem Kindle Keyboard mit originaler Lederhülle von amazon (u.a. hier vorgestellt) hat, darf mir gerne eine mail schicken. ;)

18 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Skoobe ist absolut mega. Immer tolle Bücher im Angebot, ruppdizupp geladen und (ich lese auf dem phöni) ebenso schnell und begeistert ausgelesen. Selbst der Akkuverbrauch hält sich in Grenzen. Kann ich nur empfehlen.
    Hach n iPad, das hätte schon was. ;)

    • Aber auf dem iPhone lesen strengt die Augen schon sehr an, oder? Ich werde die App zwar auch erstmal auf dem iPhone testen, aber auf Dauer… Ich weiß nicht. Was ich aber trotzdem super finde: Die Synchro zwischen den verschiedenen Geräten, d.h. ich kann auf dem iPad lesen und, wenn ich dann doch mal nur das iPhone zur Hand habe, dort an derselben Stelle weiterlesen. Das ist schon ziemlich cool.

      • Och für die S-Bahn reichts ;)
        Ein Vögelchen hat mir irgendwas über ein Android-Tablet gezwitschert, wo es doch seit gestern auch die passende App gibt, wer weiß, vllt. gibt es ja etwas neues für meinen Elektrofriedhof :) ?

  2. Skoobe ;) Dieses Jahr auf der Leipzigerbuchmesse haben wir einen Gutschein für eine Probeabo (2 Wochen) bekommen und in den Ferien habe ich es dann auch ausgetestet (auch auf dem iPad). Skoobe hat mir dann auch sehr gut gefallen. Die Auswahl ist sehr groß und das Problem vergriffener Bücher gibt es ja zum Glück auch nicht ;) Ich habe das Probeabo dann allerdings nicht verlängert, weil das iPad meiner Mutter gehört und sie es geschäftlich nutzt, so dass sich die 10€ für mich nicht lohnen würden, wenn ich nur lesen kann, wenn meine Mutter das iPad gerade nicht braucht… Grundsätzlich fand ich Skoobe aber sehr gut und bin mal gespannt, wie du damit zurecht kommst ;)
    lg Filo

    • Ich bin ehrlich erstaunt, wie groß die Auswahl ist. Bin gerade mal meine Wunschliste bei amazon durchgegangen. Zwar waren nicht alle Titel erhältlich, aber ganz 12 sind auf der Skoobe-Merkliste gelandet.

  3. Ich kaufe ja so oder so selten Bücher, aber das genau ist es, was mich von dem kaufen von Ebooks abhällt. Wenn ich mir ein Buch kaufe (Printausgabe) habe ich ja immernoch die Hoffnung (gerade weil ich keine Bücher behalte), es im Endeffekt verschenken, verkaufen oder vertauschen zu können. Da finde ich einen Preis natürlich dann auch gerecht – kann man ja nicht umsonst machen haha :D

    Aber wieso sollte ich für etwas, das ich sozusagen nicht “weiterverwerten” kann, Geld bezahlen? Okay, ich würde ein paar Euros, wie zB 1-2€ einsehen (gibts ja oft bei Amazon, anscheinend, hab ich mitbekommen) aber wenn es dann schon mehr wird, suche ich mir lieber eine gebrauchte Version des Buches. Hab nämlich schon viele Bücher bei Amazon unter 5€ gefunden und die waren alle noch wie neu.

    Mal ne ganz andere Frage.. Du kommst ja auch Köln, oder? Ich kenne mich da nicht so aus und würde gerne mal fragen, ob du weißt ob da irgendwelche Jugendbuchverlage ansässich sind? Ich will nämlich ein Verlagspraktikum machen und komme aus Aachen. Hab bisher nur Carlsen gesehen und die meinten (leider) nur für Studenten. Wäre nett wenn du mir helfen könntest, wenn du was weißt..

    • Puh, also ich weiß, dass LYX und Lübbe in Köln sind, aber sonst… Carlsen ist, meines Wissens nach, in Hamburg.
      Schau am besten mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_deutschsprachiger_Verlage Von dieser Liste ausgehend würde ich mich durch die Verlagsseiten klicken und dann einfach mal anrufen und fragen, ob Schülerpraktika generell möglich sind und an wen du, im Falle des Falles, die Bewerbung richten sollst. Ich drück dir die Daumen, dass du einen Platz findest! :)

  4. Uuui, das klingt ja toll. Ich hab seit einundhalb Jahren einen iPad, lese damit aber keine ebooks, weil ich gedruckte Bücher nach wie vor bevorzuge…aber ich werde mir das auf jeden Fall mal genauer ansehen. Und wieder einmal: Danke für den Tipp :D

  5. Hihi genau so habe ich es auch gemacht. Nach nem Jahr war mir der Kindle nicht mehr genug und ein Tablet (zwar kein ipad) musste her. Die App klingt cool. Werd ich mir mal anschauen.

    • Ich hatte vor einer ganzen Weile schon mal von der App gehört, das Ganze aber nicht näher verfolgt, weil ich eben auf dem iPhone auf Dauer keine Bücher lesen möchte. Aber als dann das iPad ins Gespräch kam, fiel mir Skoobe wieder ein.

  6. Urks, das wär für mich gar nichts. Sonderlich billig finde ich Skoobe auch nicht…

    Ich habe mir zusätzlich zum Kindle einen zweiten Reader gekauft, den Cybook Odyssey. Damit leihe ich mir nun ebooks in der onleihe aus. Da zahl ich 19€ im Jahr.

    Und den Kindle nutze ich weiterhin für englische Bücher. ;)

    • Also, zwei Reader, das wäre jetzt nichts für mich. ;) Ich könnte den Kindle ja auch behalten und ab und an ein günstiges englisches Buch darauf lesen, aber ich hab lieber ein Gerät, das ich einheitlich nutze.
      Den Preis von 9,99 € im Monat fand ich bislang sehr okay. Irgendwie müssen sich die Bücher für die Autoren und die Verlage ja noch rechnen. Aber 19 € im Jahr ist natürlich schon ein Unterschied.

  7. Ich bin gespannt, was Du zum Lesen auf dem iPad sagst. Hab seit Anfang September auch eins und finde gerade Bücher mit Illustrationen schon toll; macht was her… Aber regelmäßig auf dem iPad lesen? -Nee, da bleib ich doch lieber beim Kindle, finde es auch einfach angenehmer für die Augen…

    Freu mich aber schon auf Deinen Erfahrungsbericht!

  8. Pingback: Noch in diesem Monat: Amazon.de eröffnet die Kindle-Leibücherei. » LiBROMANiE +

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