[Test] Wer bist du im Wunderland?
Freitag, Februar 19th, 2010Was auch immer das über meinen Geisteszustand aussagt…

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Mehr Infos zum Film ALICE IM WUNDERLAND
Was auch immer das über meinen Geisteszustand aussagt…

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Bei Fairy entdeckt und gleich mal aufgegriffen. Auch wenn diese Hypothesen natürlich mit einem Augenzwinkern zu versehen sind.
1. Leser sind Katzenliebhaber.
Katzen sind mir suspekt. Ich gehöre seit jeher der Hundefraktion an.
2. Leser sind sonnenscheu.
Überhaupt nicht. Ich lese im Sommer sehr gerne unter freiem Himmel.
3. Leser sind Bauchmenschen.
Nö. Mein Kopf lässt sich einfach nicht abschalten.
4. Leser sind romantisch.
Kein bisschen. Romantik geht für mich schnell in Kitsch über und das mag ich gar nicht.
5. Leser sind solange kinderlieb, bis das Lieblingsbuch mit Buntstiften verschönert ist.
*erwischt*
6. Leser sind Sammler, nicht nur von Büchern.
Nicht direkt, nein.
7. Leser lieben Kuchen und Kaffeeklatsch.
Ich mag Kuchenteig lieber als den fertigen Kuchen. Und Kaffeeklatsch… Höchstens in Maßen.
8. Leser haben beruflich mit Menschen zu tun.
Haben nicht die meisten Berufe mit Menschen zu tun? Aber ja, habe ich. Brauche ich auch.
9. Leser essen bio.
Nicht komplett, nein.
10. Leser schreiben selber oder haben es als Kind gemacht.
Früher habe ich tatsächlich Geschichten und Gedichte geschrieben, mittlerweile beschränke ich mich auf Rezensionen.
11. Leser waren als Kind Einzelgänger und Stubenhocker.
Ich war schon immer hin und wieder gerne für mich alleine, aber ein Stubenhocker war ich deswegen nicht.
12. Leser haben gute Freunde, aber davon nicht viele.
Wer hat denn schon wirklich viele gute, richtige Freunde?
13. Leser spielen gerne.
Brettspiele? PC-Spiele? Nee, mag ich alles nicht besonders.
14. Leser sind hilfsbereit und gut.
Hilfsbereit - ja. Gut? Hoffentlich.
15. Leser träumen gerne (auch Tageträume).
Definitiv.
16. Leser fahren kleine Autos.
Ich fahre Fahrrad. Aber kleine Autos sind mir generell lieber, das stimmt schon.
17. Leser lasen im Kindesalter gern unter der Bettdecke.
Stuuuuundenlang.
18. Leser bevorzugen lieber Bücher als Filme usw. im TV.
Genrell schon, ja. Aber für einen guten Film kann ich mich von Zeit zu Zeit schon begeistern.
19. Leser haben immer ein Buch dabei, wenn sie länger unterwegs sind.
Ich habe immer ein Buch dabei. Egal, wie lange ich unterwegs bin.
20. Leser lesen auch anderes neben Büchern gerne.
Buchstaben werden aufgesaugt. Ganz egal, wo sie stehen.
21. Leser haben mit den Augen Probleme.
Ich bin in der Tat kurzsichtig, aber das ist nachweislich nicht auf mein Leseverhalten zurückzuführen.
22. Leser können sich Stundenlang in einem Buchladen aufhalten.
Aber sicher.
23. Leser haben mindestens 2 signierte Bücher im Regal stehen.
Habe ich. Deutlich mehr sogar. Und auf die bin ich auch ganz stolz.
24. Leser haben bestimmt schonmal für einen Romanhelden geschwärmt.
Manche Figuren begleiten mich schon für längere Zeit, aber geschwärmt habe ich bislang für niemanden.
25. Leser haben schon mal Orte in den Bücher bereist.
Direkt bereist nicht, aber als ich in London war, musste ich unbedingt am Bahnhof Kings Cross vorbeischauen und nach Gleis 9 3/4 suchen.
26. Leser haben ihre Stammautoren und wechseln nur selten.
Wieso wechseln? Es kommen immer mehr Must-Read-Autoren hinzu.
27. Leser besuche gerne Veranstaltungen rund um Bücher.
Auf jeden Fall. Ich gehe wahnsinnig gerne zu Lesungen und die Frankfurter Buchmesse gehört zu meinen Jahreshighlights.
28. Leser verleihen nur ungern ihre liebgewonnenen Bücher.
Und dann auch nur an einen kleinen Kreis Auserwählter, die ihr Glück zu schätzen wissen.
29. Leser sind Nachtmenschen.
Das bin ich schon immer gewesen, ja.
30. Leser würden sich nie von liebgewonnenen Büchern trennen.
Nur im äußersten Notfall.
FAZIT: Im Großen und Ganzen gibt es sicher Eigenschaften, die wir Leseratten miteinander gemein haben. Logischerweise. Aber den typischen Leser dürfte es - zum Glück - eher nicht geben.
Wäre ja auch langweilig, wenn wir alle gleich ticken würden. ![]()
Ab heute sind für mich offiziell Semesterferien.
Zeit also, ganz viel zu lesen, endlich etliche Rezensionen nachzureichen und überhaupt ganz viel Bücherkrams zu machen.
Anfangen werde ich mit diesem Stöckchen, das ich zuallererst bei Maren entdeckt hatte.
1.) Was liest Du gerade?
Das entscheide ich in den nächsten 5 Minuten.
2.) Welches Buch hat Dich zuletzt stark beeindruckt?
»Des Teufels Maskerade« von Viktoria Schlederer. Weil ihr sprachliches Ausdrucksvermögen einfach außerordentlich großartig ist.
3.) Sammelst Du irgendetwas?
Gute Bücher z.B. und Rezensionen.
4.) Schreibst Du Widmungen in Bücher?
Ganz ganz selten.
5.) Schreibst Du Deinen Namen in Deine Bücher?
Da bei Buchticket nicht nur Ninas unterwegs sein dürften - nein.
6.) Welches Buch hast Du doppelt?
In derselben Ausgabe subbt bei mir »The Glamorous (Double) Life of Isabel Bookbinder«. Und zwar aus diesem Grund.
7.) Von wem würdest Du Dir gern was vorlesen lassen?
Ich mag es, wenn F. mir etwas vorliest. Ansonsten lese ich lieber selber, auch wenn manche Hörbuchsprecher (wie etwa Rufus Beck und Andrea Sawatzki) sicher einen guten Job machen.
8.) Sitzt Du im Kino lieber am Gang oder in der Mitte?
Ist mir total egal, solange die Sicht stimmt.
9.) Welche ist Deine liebste Romanfigur?
Da gibt es sooo viele. Alleine in letzter Zeit sind mir so viele tolle Protagonisten untergekommen, da kann ich mich bei bestem Willen nicht festlegen.
10.) Nach welchem System ordnest Du Deine Bücher daheim?
Nach gelesen und ungelesen sowie nach Sprache. Danach - nach Platz.
11.) Lesen: vor dem ins Bett Gehen oder nach dem Aufstehen?
Vor dem Einschlafen immer, wenn Zeit ist nach dem Aufwachen und bestenfalls auch noch nach dem Aufstehen vor dem Wiedereinschlafen.
12.) Welches Buch würdest Du Deinem größten Feind schenken?
Ein dickes, schweres, das ich ihm dann auf den Kopf hauen kann?
Nein, dann eher gar keins.
13.) Hardcover oder Paperback?
Paperback. Billiger, platzsparender im Regal. Leichter zu transportieren. Ganz klar.
14.) Zeitung aus Papier oder im Netz?
Definitiv im Netz.
15.) Von welchem Buch bist Du zum ersten Mal so richtig gefesselt worden?
Vermutlich das erste, das ich gelesen habe. Immerhin bin ich drangeblieben.
16.) Deine liebste Literaturverfilmung?
Neben »Der Herr der Ringe« eindeutig »About a boy«. Die Entenszene… Unvergessen.
17.) Tägliche oder wöchentliche Pflichtlektüre?
Etliche Bücherblogs. (siehe Linkliste)
18.) Bevorzugte Urlaubslektüre?
Eigentlich egal. Nur hat die Erfahrung mich gelehrt, dass Gruselromane am Strand wenig Spaß machen.
19.) Welches Buch sollte jeder Mensch gelesen haben?
Och, ich finde es schon gut, wenn Menschen überhaupt lesen.
Der letzte Tag des Jahres. Zeit also, endlich das Stöckchen von BuchSaiten aufzugreifen.
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir wenig versprochen habe, das mich dann aber positiv überrascht hat? (und Begründung)
Ganz klar: »Zwei an einem Tag« von David Nicholls. Das einfache Cover hat mich erstmal weniger angesprochen und Liebesromane haben es mit mir ja ohnehin nicht einfach. Die Geschichte war dann aber so wunderwundertragischschön, dass sie zu einem meiner Jahreshighlights wurde.
Welches war das Buch in diesem Jahr, von dem ich mir viel versprochen habe, das mich dann aber negativ überrascht hat? (und Begründung)
Auch ganz klar: »Lyra« von Christoph Marzi. Normalerweise bin ich ein riesengroßer Marzi-Fan, aber dieses Buch war eine herbe Enttäuschung. So herb, dass ich es sogar erstmal wieder zur Seite gelegt habe.
Die Geschichte plätschert vor sich hin, Stil und Atmopshäre wirken zum ersten Mal aufgesetzt und durch unzählige Liedzitate künstlich aufgebauscht.
Fast ebenso enttäuscht war ich von Alan Bradleys »Flavia de Luce. Mord im Gurkenbeet«. Aufgrund des viel versprechenden Klappentextes und des originellen Covers hatte ich mir einfach mehr erwartet.
Welches war eure persönliche Autoren-Neuentdeckung in diesem Jahr und warum?
Neben David Nicholls sicherlich Kristin Cashore, deren Roman »Die Beschenkte« mir ausgesprochen gut gefallen hat, und Suzanne Collins, die es geschafft hat, dass sich mein Herz bei der Lektüre ihrer Panem-Bücher gleich mehrfach vor Aufregung überschlagen hat.
Welches war euer Lieblings-Cover in diesem Jahr und warum?
Weil sie einfach schön sind.
Insgesamt kann ich mich über mein Lesejahr 2oo9 übrigens nicht beklagen. Mehr dazu dann in der Jahresstatistik in den kommenden Tagen…
Auf den letzten Drücker kommt hier auch noch mein Beitrag zu JEDs Blogparade mit dem schönen Thema ‘Lesezeichen’.
Wie markiert Ihr die Stelle im Buch, an der Ihr gerade seid? (Buch umknicken, Leseknicke, Lesezeichen?)
Ich würde _im Leben nicht_ auf die Idee kommen, meinen Büchern Eselsohren zu verpassen. Das dürfte meinen Fingern gar nicht möglich sein. Im Normalfall steckt in jedem Buch daher ein Lesezeichen. Sollte ich mal gerade keines zur Hand haben, tut es zur Not auch ein Schnipsel Zeitungs-/Klopapier oder ich merke mir einfach die Seite.
Wenn Ihr Lesezeichen verwendet, was für welche (Fahrkarten, Fotos, Schnipsel, gekaufte oder selbstgemachte Lesezeichen)?
Überwiegend verwende ich gekaufte Lesezeichen. Es kommt aber auch vor, dass ich schöne Postkarten zwischen die Seiten stecke. Allerdings nur unbeschriebene, denn nachher färbt mir noch die Tinte ab.
Bloß kein Risiko eingehen!
Nutzt Ihr immer dieselben oder andere? Sammelt Ihr vielleicht sogar Lesezeichen?
Ich gehöre definitiv zu den Leuten, die nie genug Lesezeichen haben können. Gesammelt werden die Schätzchen, unter denen z.B. auch signierte Lesezeichen von Libba Bray, Kai Meyer und Boris Zatko sind, in einer eigens dafür angeschafften Box.
Eine Zeit lang habe ich meine Lesezeichen sogar farblich/thematisch der jeweilige Lektüre angepasst. Mittlerweile kommt dies allerdings nur noch sehr selten vor.
Zeigt Eure 1-3 liebsten Lesezeichen und begründet, warum Ihr diese besonders mögt / immer wieder verwendet!
Eines meiner liebsten Lesezeichen ist von libri_x und war damals ein Geschenk von der lieben Ri. Das gute Stück ist einfach superpraktisch, da es durch das Gummiband, das man um das verschlossene Buch zieht, in der Tasche nicht rausfallen/verloren gehen kann.
Im Gegensatz zu den tollen Lesezeichen von ‘Rosalie und Trüffel’. Die mag ich auch wahnsinnig gerne, nur ist mein zweites leider gestern verschollen und einzeln will sich das übrig gebliebene nicht fotografieren lassen.
Pauli kann sowas zum Glück nicht passieren. Der ist nämlich magnetisch und außerdem ganz ❤allerliebst.

Ich muss allerdings gestehen, dass nur meine Freizeitbücher so gut behandelt werden. Uni-Bücher bekommen zwar nach wie vor keine Eselsohren ab, aber da wird einfach reingelegt, was gerade greifbar ist. Außerdem wird in ihnen wild rumgekritzelt und getextmarkert, während etwa für Rezensionen wichtige Sätze in Romanen - von Katrin inspiriert - mit einem kleinen PostIt-Klebi gekennzeichnet werden.
Normalerweise antworte ich auf die Frage «Wo liest du?» immer ganz simpel: überall. Bei Katha habe ich soeben ein Stöckchen gefunden, welches eine etwas differenziertere Antwort erfordert.
beim Essen - Regelmäßig.
beim Baden - Aber sicher. Baden ist für mich gleich Lesen. Sonst könnte ich ja auch duschen. Mache ich eh lieber.
am Örtchen - Auch wenn der ein oder andere das ekelig findet: Ja, hin und wieder auch dort.
beim Laufen - Habe ich versucht. Klappt nicht.
beim Friseur - Würde ich, ist aber unmöglich. Frisöre sind seeeehr gesprächig.
im Wartezimmer - Natürlich, sonst vergeht die Zeit ja gar nicht.
in der Werbepause - Nö. Ich sehe ja eh kaum fern und wenn, dann nicht alleine.
im Auto (als Beifahrer) - Geht nicht. *würg*
im Park, Freibad, etc. - Liebend gerne. Besonders am Rhein, im Neulandpark oder auf’m Balkon.
in der Kassenschlange - Nicht im Supermarkt. Da hab ich ja die Hände voll. In der Warteschlange bei der Post oder Sparkasse kommt es aber schon mal vor.
im Bett nach dem Aufwachen - Wenn Zeit ist, bleibe ich gerne noch eine Weile lesend liegen.
in der Pause (Kino, Theater, etc.) - Da ich mir sowas nicht alleine ansehe: Nope.
bevor der Hauptfilm im Kino beginnt - s.o.
in der U-Bahn, Straßenbahn, im Zug - Selbstredend.
an der Haltestelle / auf dem Bahnhof - Klar, wenn Wartezeit überbrückt werden muss, wird gelesen.
im Restaurant oder Café (wenn man alleine ist) - Nee, allein in Cafés komme ich mir blöd vor. Als ob ich keine Freunde hätte. Deshalb gibt’s diese Situation für mich gar nicht.
unter der Bettdecke mit Taschenlampe (als Kind) - Als Kind, ja. Bis mir die Augen brannten. Heute lasse ich gleich das Leselicht an.
während des Kochens (Kochbuch zählt nicht) - Logisch. Wenn ich nicht gerade rühre oder schnibble.
während eines Besuches (wenn der Gastgeber telefoniert, etc.) - Nicht unbedingt. Aber je nachdem, wie lange das Gespräch dauert…
während langer Computerprozesse (Scannen, Booten, etc) - Wenn der PC sonst zu nichts mehr zu gebrauchen ist, etwa um im Netz zu surfen: Ja, dann wird auch dann gelesen.
auf der Arbeit / in der Schule - Nein. Ganz so ein sozialer Krüppel bin ich ja auch nicht.
Wenn man sich das so ansieht, könnte man eh meinen, ich würde nichts anderes machen als lesen. Das stimmt so natürlich nicht, denn in vielen der aufgezählten Situationen bin ich oft einfach nicht alleine - und dann lese ich natürlich nicht (immer). Und manchmal, ja, da beschäftige ich mich auch mit anderen Dingen. Vor mich hinspinnen und rumträumen zum Beispiel. Oder Musik hören.
Ansonsten bin ich schon seit meiner frühen Kindheit die, die immer ein Buch dabei hat. Daran wird sich wohl auch nichts ändern.
Vor ein paar Tagen hat Holly zu einer Challenge (inkl. Verlosung) aufgerufen, die meinen Plänen zum SuB-Abbau sehr entgegen kommt.
Die Regeln:
Jeder, der Interesse daran hat, schreibt einen Blogartikel, in dem er seine 3 Reihen aufzählt. ( mit Trashback oder Kommentar) | Die Reihen dürfen natürlich schon angefangen sein, aber noch nicht beendet ( Das wäre ja den anderen Teilnehmern gegenüber unfair ) | Wenn die Reihen noch nicht fertig sind, gelten die Teile, die bis zum Enddatum veröffentlicht wurden. Die Reihe muss aber mindestens 3 Teile haben, sonst wird es ja zu leicht. | Zu jedem gelesenen Teil stellt der Teilnehmer eine Rezension ein. Die muss nicht lang sein, Hauptsache sie ist da. | Ihr habt Zeit bis zum 1. Januar 2010
Früher habe ich Reihen immer so schnell wie möglich zu Ende gelesen, mittlerweile habe ich den Hang dazu, mir mit den weiteren Teilen etwas Zeit zu lassen, um länger was von den Büchern zu haben. (Ergibt das auch nur annährend Sinn?!)
Aus diesem Grund habe ich diverse angebrochene Reihen vorliegen, von denen ich folgende für die Challenge ausgesucht habe:
* bereits gelesen, Rezension steht aber noch aus
** noch nicht auf dem SuB
Na denn, auf geht’s! ![]()
Laut Book Chick City behauptet die BBC, dass die meisten Menschen von den folgenden 100 Büchern gerade mal sechs gelesen haben.
Ich persönlich habe davon ingesamt 26 Bücher gelesen (fett) und etliche andere zumindest auf der imaginären Wunschliste notiert bzw. bereits auf dem SuB liegen (kursiv).
Eine wirklich vorzeigbare Quote erreiche ich mit meinem knappen Viertel wohl nicht. Zu einem besseren oder schlechteren Leser macht mich das in meinen Augen aber trotzdem nicht.
Wer mag kann die Liste übrigens gerne mitnehmen. In den meisten der von mir besuchten, deutschsprachigen Bücherblogs ist sie übrigens auch schon zu finden.
In meiner letzten Umfrage wollte ich von euch wissen, ob ihr lieber dünne oder dicke Bücher lest.
Hier das Ergebnis - mit bestem Dank für die zahlreiche Teilnahme!

Ich selbst habe im Laufe meiner Leserkarriere festgestellt, dass ich mitteldicke Bücher mittlerweile bevorzuge. Früher konnten mir Bücher nicht dick genug sein, aber seitdem mein SuB so rapide angestiegen ist, greife ich nicht mehr ganz so gerne nach Büchern mit über 800 Seiten. Im letzten halben Jahr hatten meine Bücher durchschnittlich eine Seitenzahl von 410.
Der Grund ist ganz einfach: Je dünner die Bücher, desto mehr kann man lesen.
Bevor mir jetzt aber wieder jemand mit dem Fließbandlesen-Argument kommt: Nein, es geht mir nicht darum, möglichst viele Bücher zu “schaffen”. Es gibt nur einfach sooo viele Bücher, die mich interessieren, dass ich einfach flott lesen und nicht zu lange bei einem einzigen Buch verweilen möchte. Das heißt aber nicht, dass ich nicht trotzdem jedes einzelne Buch von Anfang bis Ende genieße und völlig darin versinken kann.
Ich weiß zwar, dass ich im Leben nicht alle Bücher lesen kann, die ich gerne lesen würde, aber man tut halt, was man kann. ![]()
In ihrer Blogparade möchte Lyra wissen, warum wir lesen. Was genau es ist, das uns zu einem Buch greifen lässt.
Die Antwort darauf ist gar nicht mal so einfach in Worte zu fassen.
Seit ich denken kann, üben Bücher auf ein mich eine besondere Faszination aus. Als Kind habe ich meine Eltern fast in den Wahnsinn getrieben, weil ich einfach nicht gegessen habe, wenn mir währenddessen nicht wenigstens 2 bis 3 Pixi-Bücher vorgelesen wurden. Immer wieder. Bis ich sie aufwendig mitsprechen konnte und man der Verwandtschaft weismachen konnte, ich könne – obwohl noch nicht mal im Kindergartenalter – bereits lesen.
Nachdem ich es dann aber richtig gelernt hatte, war kein Buch mehr vor mir sicher. Buch? Nein, jeder einzelne Buchstabe, ob in der Zeitung, auf der Zahnpastatube oder eben im Roman wird gnadenlos aufgesaugt.
Aber warum? Was genau macht den Reiz aus, alles zu verschlingen, was ich zwischen die Finger bekomme? Ist es so, wie es uns Bücherwürmern hier und da gerne unterstellt wird? Weil ich der Realität entfliehen möchte, weil mein eigenes Leben mich langweilt und ich mich deswegen an fremden Abenteuern ergötzen muss? Beileibe nicht! Ich habe immer was zu erzählen. Selbst, wenn es nichts zu erzählen gibt. Langeweile ist mir ein Fremdwort.
Was ist es dann?
Mich beeindruckt ungemein, wie ein mir fremder Mensch es schafft, mich aus dem Hier und Jetzt zu entführen, einfach, indem er einzelne Worte aneinanderreiht. Wie aus diesen Worten Sätze werden, die mir den Weg in eine völlig neue Welt ebnen. Eine Welt, die zwar für jeden offen steht, die aber trotzdem auch meine ganz persönliche ist, weil ich sie mir so erschaffen kann, wie es mir gefällt. Klar bietet sich mir immer ein mehr oder weniger dichtes Gerüst, aber die dazugehörigen Bilder schaffe ich mir selbst. Vor meinem geistigen Auge. In meinem Kopf. Da sind sie, nur für mich.
Manchmal mag ich aber auch einfach nur den Klang der Sprache, wiederhole einzelne Sätze immer wieder - weil sie sich so gut anfühlen.
Ich lese zum Vergnügen, um Wartezeit tot zu schlagen, um abzuschalten und nach einem stressigen Tag wieder runterzukommen.
Aber auch, um mich zu bilden. Wobei wir beim zweiten Punkt wären, der mich antreibt: Meine unstillbare Neugier.
Ich selbst kann in einem einzigen Leben die Erde nicht komplett bereisen, sämtliche Berufe erlernen, alle Ängste und Träume der Menschheit durchleben. Bücher machen so viel mehr möglich, erlauben mir einen Einblick in andere Zeiten und Länder, fremde Schicksale; in Bereiche, zu denen ich sonst keinen Zutritt habe.
Jedes Buch ist ein kleiner Schatz - an Emotionen, an Wissen (auch auf sprachlicher Ebene) - den ich mir einverleibe.
Ein Stück Nahrung für meinen unersättlichen Geist. Kein Ersatz, aber eine Bereicherung für mein Leben.