Vor einiger Zeit…

August 25th, 2010

machte eine Kundin aus der »Traumnovelle« von Arthur Schnitzler eine Telenovela. Heute wurde nach dem Buch »Traum von Novela« gesucht. (»Hat mein Kind so aufgeschrieben. Dann hat der Lehrer das wohl gesagt.«)

Fragt sich, was schlimmer ist.

[Aktion] Leserrezension 2o1o

August 24th, 2010

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Die meisten von Euch wissen es wahrscheinlich schon und haben ihre Rezension(en) längst eingereicht. Für alle anderen gibt es hier noch mal eine Kurzinfo zu einer der meines Erachtens tollsten Aktionen im Büchernetz.

Worum geht es?

Rezensionen von Lesern für Leser sind mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Deswegen wird auf lovelybooks.de die Leserrezension 2o1o gesucht.
Anders als im letzten Jahr gibt es diesmal neben der hoch qualifizierten Autorenjury (Kerstin Gier, Daniel Glattauer, Kai Meyer, Ralf Schweikert und Steffi von Wolff) noch eine Bloggerjury, bestehend aus 15 Buchbloggern (u.a. Katrin von Saiten, Emily, Katha und Stefan vom Bücher(p)lausch).

Wie ist der Ablauf?

Alle bis heute um Mitternacht (!!) eingesandten Rezensionen kommen in die Auswahl. Insgesamt gibt es drei Kategorien: Bücher allgemein | Kinder- und Jugendbuch | Hörbuch.
Je Kategorie darf eine Rezension eingereicht werden. Besprochen werden dürfen allerdings nur Bücher/Hörbücher, die nach dem o1.o9.2oo9 veröffentlicht wurden.
Ab morgen geht der Leserkompass dann in die nächste Jury. Die Jurymitglieder wählen eine Shortlist, die Anfang September online gehen wird.
Weitere Informationen findet Ihr natürlich auf lovelybooks.de.

Was gibt es zu gewinnen?

Ruhm und Ehre natürlich. Und davon abgesehen noch weitere tolle (Buch)Preise.

Ein paar Stunden habt Ihr noch. Also nichts wie ran an die Tastatur!

[Rezension] Swann, Leonie - Garou

August 24th, 2010

++ HÖRBUCH ++ HÖRBUCH ++ HÖRBUCH ++ HÖRBUCH ++

Originaltitel: -
Genre: Krimi
Verlag: Random House Audio (2o1o)
Übersetzung: -
Sprecherin: Andrea Sawatzki
ISBN: 3837102238
Laufzeit: 375 min.

Garou bei audible.de

Kurzbeschreibung

Es ist soweit: Für die Schafe von Glennkill beginnt ein neues, wollsträubendes Abenteuer. Gemeinsam mit ihrer Schäferin Rebecca haben sie die irische Heimat verlassen und ihre ersehnte Europareise angetreten! In Frankreich beziehen sie Winterquartier im Schatten eines entlegenen Schlosses, und eigentlich könnte es dort recht gemütlich sein - wären da nicht die Ziegen auf der Nachbarweide, die mysteriöse Warnung eines fremden Schafes und das allgemeine Unbehagen vor dem Schnee. Ein Mensch im Wolfspelz! - wispern Ziegen und Menschen. Ein Werwolf! Ein Loup Garou! Oder doch nur ein Hirngespinst? Als dann ein Toter am Waldrand liegt, ist schnell nicht mehr klar, wer gefährlicher ist: der Garou oder seine Jäger. Fest steht, dass die Schafe schnell Licht ins Dunkel bringen müssen, um sich selbst und ihre Schäferin zu schützen. Und schon bald folgen sie mit bewährter Schafslogik einer ersten Spur, die sie durch die Gänge des Schlosses und das Schneegestöber der Wälder führt…

Die Menschen glaubten, dass sie mehr dachten als andere Wesen. Das war ein Irrtum! Auch Schafe dachten ohne Unterlass tiefe, wollige Schafsgedanken.

- Kapitel 26/40 -

Rezension

Nachdem die Schafe in »Glennkill« ihren ersten Mordfall aufgeklärt haben, lassen Sir Richfield, Cloud, Miss Maple und Co. Irland hinter sich und beziehen im Schatten eines unheimlichen Schlosses ihr Winterquartier in Frankreich. Sieht man über den Schnee und die vorlauten Ziegen auf der Weide nebenan hinweg, sind die Schafe dort eigentlich auch ganz glücklich. Rebecca, die Tochter ihres verstorbenen Schäfers George erweist sich als recht passable Nachfolgerin, die ihnen aus den bei den Schafen sehr beliebten Pamela-Romanen vorliest und das Kraftfutter manchmal ungewollt großzügig verteilt. Da stört man sich als Schaf auch nicht an einem einsamen Schrank auf der Weide oder dem noch einsameren Ungeschorenen, bei dem man sich nicht sicher ist, ob es sich nun um ein Schaf handelt oder nicht.
Eines Tages jedoch wird im umliegenden Wald ein totes Reh entdeckt – zu Tode gehetzt und zerfetzt. Es folgen weitere Rehe. Und dann ein Mensch. Ist das tatsächlich das Werk eines Loup Garou, wie die Ziegen behaupten? Die Schafe beginnen zu ermitteln. Doch sie sind bald schon nicht mehr die Einzigen, die dem vermeintlichen Werwolf auf die Schliche kommen wollen und geraten selbst ins Visier des Bösen…

War »Glennkill« noch eine süße Geschichte, die hauptsächlich von ihren wolligen Protagonisten und deren charmanten Eigenheiten getragen wurde, spielt der Kriminalfall in »Garou« eine deutlich größere Rolle, wenngleich er auch diesmal wieder etwas stark konstruiert wirkt und das Auftreten etlicher menschlicher Mitspieler leicht für Verwirrung sorgen kann. Hier ist definitiv Konzentration gefordert, um nicht den Faden zu verlieren und den teils sehr verworrenen Handlungssträngen noch folgen zu können.
Hinzu kommt, dass die Geschichte ohne viel Vorgeplänkel ins Rollen kommt. Ein möglicher Verdächtiger wird eingeführt, das erste Opfer wird gejagt und so herrscht schon von Anfang an eine düsterere Atmosphäre als noch auf der Weide in Irland.

Auch die Schafe werden weniger ausführlich vorgestellt. In diesem Punkt ist es hilfreich, wenn man den Vorgänger bereits gelesen hat, allerdings erschließt sich auch Ersthörern mit der Zeit, welches Schaf welche Rolle einnimmt. Ihre Charaktere sind noch ausgeprägter als im ersten Teil und vor allem im Vergleich zu den menschlichen Figuren wesentlich stärker gezeichnet.
Obwohl die Schafe eine treuherzige und naive Sicht auf die Dinge haben und einer ihrer größten Träume es zum Beispiel ist, das Gras wachsen zu hören, kommen sie auf ziemlich verquere Weise nicht selten zum richtigen Ergebnis oder bieten dem Hörer Hinweise auf eine mögliche Lösung des Falles. Das ist nicht nur spannend bis zum Schluss, sondern in erster Linie äußerst amüsant und einfach nur entzückend. Schon nach wenigen Kapiteln möchte man die Schafe nicht mehr missen und wünscht sich in einen dritten Teil herbei. Oder vielleicht auch ein Buch über Ziegen, denn die wachsen dem Hörer mit ihrer liebenswert-verrückten Art nicht minder ans Herz.

Und als ob das alles nicht schon genug wäre, setzt Andrea Sawatkzi mit ihrer brillianten Betonung dem Ganzen auch noch das Sahnehäubchen auf. Ob meckrige Ziegen, verwirrte Schafe oder schrullige Schäferinnenmütter – kaum eine Sprecherin ist in ihrer Stimme so wandelbar und verleiht den Figuren so viel Leben und Herz wie die charismatische Schauspielerin. Da trüben auch die zwischenzeitlichen Aufnahmefehler, bei denen ein Satz gleich zwei Mal gesprochen wird, das Vergnügen nicht.

FAZIT: Ein origineller Hörgenuss der ganz besonderen Art!

[Ich lese] »Mockingjay« von Suzanne Collins

August 22nd, 2010

Ein bisschen schlecht fühle ich mich ja schon, dass ich das Buch schon seit gestern lesen kann, obwohl es eigentlich erst übermorgen erscheint. Aber hilft ja nix.

Erster Satz:

I stare down at my shoes, watching as a fine layer of ash settles on the worn leather.

Merkwürdige Merkhilfe

August 19th, 2010

»Zum Glück kann man sich sowas aufbewahren«, sagt sie und hält mir das vergilbte, rausgerissene Vorsatzpapier eines Buches unter die Nase. »Dann weiß ich immer, was ich schon gelesen habe und was nicht. Steht ja immer der Titel drauf.«

Im Prinzip richtig. Aber der Titel hat bestimmt auch nichts dagegen, wenn man ihn einfach abschreibt.

[Ich lese] »Splitter« von Sebastian Fitzek

August 17th, 2010

Kaum hatte ich das Buch bei den TB-Neuerscheinungen entdeckt, war es auch schon gekauft. Heute hat mich die Geschichte dann auf meiner Bahnfahrt-for-free quer durch den Pott begleitet. Das erste Drittel ist also schon gelesen und ich befürchte, das wird eine sehr kurze Nacht heute.

Erster Satz:

»Was denkst du?«

[Tipp] Oliver Dierssen…

August 17th, 2010

hat nun auch eine eigene Website: http://www.oliver-dierssen.de. Hübsch in grün, denn grün ist schön. Zumindest würde ich mir diese Tapete sofort an die Wand kleistern.
Mehr als meine Vorlieben im Bereich der Wohnraumgestaltung dürfte Euch allerdings interessieren, dass Oliver Dierssen über seinen Twitter-Accout verkündete, dass schon am 24. Januar 2o11 ein neues Buch von ihm erscheint.

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Hielt er sich mit seinen Auskünften vor wenigen Monaten noch zurück, so wissen wir jetzt: Es wird ein Jugendbuch mit einem »pelzigen, gefräßigen und genialen Titelhelden« - Fausto.
Ich hatte ja eher an etwas mit Fledermausen gedacht, aber kleine pelzige Wesen mit Namen Fausto Flamingo Esteban de Rioja sind natürlich auch okay.

Ist vorgemerkt.

[gelovelybloggt] Über Buchverfilmungen im Allgemeinen…

August 16th, 2010

und Sherlock Holmes im Speziellen. Der war nämlich damals schon einer meiner Helden, wenngleich er auch etwas anders war. Weniger brutal zum Beispiel. Weniger drogensüchtig. Und weniger attraktiv.