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Oft macht man sich völlig umsonst verrückt, weil die Dinge, über die man sich Gedanken macht, letztlich nie passieren. Manche Dinge passieren aber eben doch. Und wenn sie passieren, dann merkt man, dass man sie sich nie ganz auszumalen getraut hat und es fehlen die Worte, um sie zu beschreiben.
Ich brauche nun keine Angst mehr vor dem Anruf zu haben, den ich so lange gefürchtet habe, denn ich war dabei. Bis zum letzten Atemzug.
Es war so schwer. Und doch bin ich dankbar. Dankbar dafür, dass ich mich verabschieden konnte. Dankbar für die Menschen, die an meiner Seite waren und sind und so unbeschreiblich dankbar für diese unendlich große Liebe, die ich erfahren habe und die ich geben konnte.
Nun muss ich lernen zu begreifen und akzeptieren, dass statt eines Anrufs oder Besuchs nur noch die Erinnerung bleibt. Im Moment reicht meine Konzentration gerade mal für diesen Beitrag, aber es wird besser werden.

MONTAGSFRAGE // HABT IHR EUCH SCHON MAL VOR EINEM BUCH GEDRÜCKT, OBWOHL IHR ES EIGENTLICH LESEN WOLLTET?

Diese Frage ist, zugegeben, ein bisschen speziell. Ich komme darauf eigentlich auch nur, weil es mir mit meinem aktuellen Buch so geht und ich mich frage, ob nur ich so bescheuert bin und ein Buch, das ich eigentlich lesen möchte, ewig vor mich hinschiebe, weil ich mich irgendwie nicht so recht rantraue. Gründe kann es für so ein Aufschieben natürlich viele geben: keine Lust, keine Zeit, nicht der richtige Moment, Thema gerade zu leicht/zu schwer, letzter Teil einer Serie, von der man noch nicht möchte, dass sie vorbei ist…

Ich für meinen Teil lese sonst keine Bücher über Krankheiten, weil mich das einfach nur runterzieht. Weil Das Schicksal ist ein mieser Verräter aber überall so gelobt wird, war klar, dass ich es irgendwann würde lesen müssen. Also bin ich über meinen Schatten gesprungen und stelle mich der Geschichte. Könnt ihr das nachvollziehen? Habt ihr etwas ähnliches schon mal erlebt oder ist es tatsächlich so bescheuert wie es sich anhört?

Teilnehmer

DIE HALLOWEEN-BLOGPARADE

Wie praktisch, dass ich den heutigen Abend genau so verbringe wie den gestrigen. So kann ich an der Blogparade teilnehmen, zu der Ninia LaGrande mich eingeladen hat – und dafür ein Foto verwenden, das ich gestern Abend schon auf Instagram gepostet habe.

Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?
Ich sag es mal so: Wenn ich mal Kinder habe, bekommen die im November eine Laterne in die Hand gedrückt. Damit können sie dann gerne um die Häuser ziehen und Süßigkeiten sammeln. “Trick or treat” werde ich ihnen jedenfalls nicht beibringen.

Feierst du Halloween und wenn ja, wie?
Letztes Jahr habe ich mir fest vorgenommen, nächstes Halloween eine Party zu schmeißen. Einfach, weil es so viele großartige Dekomöglichkeiten und gruselige Snackideen gibt. Heute sieht mein Abend allerdings so aus:

Ich gebe mich geschlagen. Ich werde dieses Buch jetzt lesen.

Ein von L i B R O M A N i E (@libromanie) gepostetes Foto am


Und darüber bin ich gar nicht mal unglücklich. Nicht zuletzt, weil der F. gleich noch Baumkuchen kaufen geht.

Was ist dein Lieblingskostüm?
Ich habe ein flauschiges Elefantenkostüm in Kindergröße. Das mag ich.

Was war dein Kindheitsmonster?
Neben Clowns aller Art war das die Fee Kräuterweis aus dem Märchen “Zwerg Nase”. Der Zeichentrickfilm war purer Horror!

Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?
Ich stelle keine Schuhe auf den Tisch, denn das bringt angeblich Unglück. Eigentlich glaube ich aber eher an Karma. Und an das Phänomen der self-fulfilling prophecy.

Glaubst du an Geister?
Nicht im klassischen Sinne.

Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”
Ich habe mal eine getrocknete Chili verschluckt, weil die Gastgeberin vergessen hatte, sie vor dem Servieren wieder aus der Suppe zu fischen. Ich habe minutenlang gehustet, gewürgt und kaum Luft bekommen. Da hatte ich schon Panik, dass mein Stündlein geschlagen hat.

In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?
Ich wünschte, ich könnte besser damit umgehen. Der Tod gehört zum Leben dazu, aber diese Endgültigkeit ist für mich einfach nicht fassbar und macht mir unheimliche Angst. Weniger in Bezug auf mich selbst als auf die Menschen, die ich liebe. Deswegen vermeide ich es, wenn möglich, mich mit dem Thema zu befassen. Dass ich (jetzt doch) “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” lese, ich für mich daher eine ziemlich große Sache.

Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?
Für kein Geld der Welt.

Da das Thema der Blogparade morgen schon nicht mehr aktuell ist, tagge ich niemanden. Wer jedoch gerade zu Hause sitzt und Lust hast, kann sich gerne beteiligen!

HELLOFRESH // WOCHE 7

Fangen wir mit dem Flop an, von dem es auch in dieser Woche (zumindest für mich) wieder einen gab: Die herzhaften Kräuterknödel mit Schinkenspeck-Chicorée-Sahnesoße. Die Soße war gut, die Knödel und der Feldsalat sowieso, aber der Speck… Bäh! Für mich muss Speck dünn und kross sein, mit Fettwürfeln kann man mich jagen. Entsprechend fiel die Portion vom F. deutlich größer aus als meine. Zum Glück waren die anderen Gerichte aber wieder mehr nach meinem Geschmack. Die asiatisch gewürzten Rindersteaks mit Frühlingszwiebel-Kartoffelbrei und gebratener Zucchini waren ein Gedicht und auch der Spätzle-Porree-Auflauf mit Birne und gerösteten Sonnenblumenkernen war extremst lecker.
Ebenfalls empfehlenswert: Die gefüllten Paprika mit Reis, Joghurt und Rucola. Mein Favorit in dieser Woche war allerdings der Hähnchen-Ciabatta-Burger mit Kürbiskernpesto-Mozzarella-Haube und Karottenpommes. Nicht unbedingt geschmacklich, auch wenn die Burger sehr lecker waren, sondern wegen der Gesellschaft, in der sie verspeist wurden. Wir haben die Menge der Zutaten nämlich kurzerhand aufgestockt und spontan noch Ellen mutbekocht. Sieht ganz so aus, als würde ich langsam wirklich meine Freude am Kochen entdecken. Nur den Abwasch, den kann der F. machen.

DIE NEUE ALTE UHR

Was tun, wenn man eine Sommeruhr auch im Winter tragen möchte? Einfach mal das Band wechseln. Was ich nämlich nicht wusste: Man kann die Bänder der Uhren von Daniel Wellington einzeln kaufen. Erfahren habe ich das rein zufällig, als ich in Essen-Rüttenscheid beim Juwelier vorbei lief und die Bänder einzeln in der Auslage liegen sah.
Also rein in den Laden und ein schwarzes Lederband für den Winter bestellt. Ein paar Wochen hat es gedauert, bis das Band ankam und während man die Stoffbänder selbst problemlos wechseln kann, ist es ratsam, für die Anbringung eines Lederbands einen Fachmann ranzulassen. Da spreche ich aus Erfahrung. Ich habe nach einer Stunde erfolgloser Frickelei aufgegeben und bin am nächsten Tag noch mal nach Rüttenscheid gefahren.

Gekostet hat mich das Lederband 49 €, die Stoffbänder gibt es für 25 €.