[Rezension] Ahern, Cecelia – Hundert Namen

Nachdem sie einen schwerwiegenden Fehler begangen hat, scheint die Karriere der jungen Journalistin Kitty Logan am Ende. Auch ihr Privatleben ist arg in Mitleidenschaft gezogen. Letzte Rettung ist ihre Freundin und Chefin Constance, die Kitty kurz vor ihrem Tod eine letzte Aufgabe erteilt. Kitty soll einen Artikel schreiben, doch alles, was sie dafür hat, ist eine Liste mit 100 Namen, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Und ein Abgabetermin, der immer näher rückt…

Bücher von Cecelia Ahern lese/höre ich, wenn ich Lust auf eine gemütliche, nette Geschichte habe, mit kleinen Lebensweisheiten und viel Gefühl. Zwischen “gemütlich” und “öde” liegt aber offenbar ein schmaler Grat. Möglicherweise macht das Hörbuch gekürzt mehr Spaß, die ungekürzte Version jedenfalls war trotz der guten Sprecherin so einschläfernd, dass ich das Abspieltempo nach der Hälfte erhöht habe, um das Buch schneller beenden zu können.
Zwar war die Botschaft am Ende wirklich schön und vor allem wichtig und wahr, auf dem Weg dahin muss man auf Höhen und Tiefen jedoch komplett verzichten. Besonders schade ist auch, dass die Charakterisierung der Hauptfigur so absolut gar nicht gelungen ist. Kitty ist eine derart egoistische und oberflächliche Person, dass sie mir – trotz einer kleinen Entwicklung im Laufe der Geschichte – auch zum Schluss kein Stück sympathisch war. Entsprechend blieb für mich so auch das Gefühl auf der Strecke.

FAZIT: Erwartungen nicht erfüllt. Die Einzige, die ihren Job wirklich gut macht, ist die Sprecherin.

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Cecelia Ahern: Hundert Namen .::. Verlag: Argon Verlag (2012) .::. Laufzeit: 7 Std. 26 min. (gekürzt bei amazon.de) / 11Std. 49 min. (ungekürzt bei audible.de) .::. gesprochen von Luise Helm

[im Test] Tony Moly Dear Me Petite Cotton BB Cream

Nach meinem Fazit zur Nude Magique BB-Cream von L’Oréal habe ich mein Glück mit der Dear Me Petite Cotton BB Cream von Tony Moly versucht. Bevor der BB Cream-Trend zu uns herüberschwappte, waren die Blemish Balms im asiatischen Raum schon lange absolute Verkaufsschlager. Warum also nicht eine “Ursprungscream” testen? Bei eBay wurde ich schnell fündig, inklusive Versand kostete die Cream knapp 6 Dollar, der Versand dauerte etwa zwei Wochen. Hat sich das Warten gelohnt? Für mich leider nicht. Es wäre aber auch ein Wunder gewesen, wenn die Farbe gepasst hätte, denn die Cream gibt es nur in einem Farbton – und ist der ist für meine Haut zu gelblich. Abgesehen davon ist die Cream tatsächlich so ziemlich das, was man sich von einem “Blemish Balm” verspricht.
Etwas dickflüssig und daher nicht ganz so leicht zu verteilen (Besser auf einen Pinsel verzichten und mit den Fingern auftragen!), dafür mit angenehm cremigem Duft und LSF 30 sorgt sie für ein erstaunlich makelloses, mattiertes Hautbild. So makellos, dass ich mir vorkam als würde ich eine Maske tragen. Klar, der Farbton ist nicht meiner, aber so ganz ohne Sommersprossen… Das bin nicht ich. Zudem hatte ich das Gefühl, als hätte ich einen Film auf der Haut, der keine Luft durchlässt. Zwei Tage habe ich die Cream getestet, versucht, mich an den Farbton und das Tragegefühl zu gewöhnen. Ohne Erfolg.

FAZIT: Für mich ein Fehlkauf. Wer jedoch ein blasser Typ mit (leicht) fettiger, gelblicher Haut ist und eine Cream mit starker Deckkraft sucht, könnte mit der Dear Me Petite Cotton vermutlich ganz glücklich werden.