[Rezension] Forman, Gayle - Wenn ich bleibe
Februar 26th, 2010Originaltitel: If I stay 
Genre: Sonstige Belletristik
Reihe: -
Verlag: Blanvalet (2o1o)
Übersetzung: Alexandra Ernst
ISBN: 9783764503512
Seiten: 270
Website der Autorin: www.gayleforman.com
Kurzbeschreibung
Bleiben oder gehen, lieben oder sterben? Mia muss sich entscheiden: Soll sie bei ihrem Freund Adam und ihrer Familie bleiben - oder ihrer großen Liebe zur Musik folgen und mit ihrem Cello nach New York gehen? Was, wenn sie Adam dadurch verliert?
Und dann ist von einer Sekunde auf die andere nichts mehr, wie es war: Auf eisglatter Fahrbahn rast ein Lkw in das Auto, in dem Mia sitzt. Mit ihrer Familie. Sie verliert alles und steht vor der einzigen Entscheidung des Lebens: Bleiben oder gehen?
Rezension
Nach New York ziehen und dort mit ihrem Cello Karriere machen oder bei der Familie und der großen Liebe in Oregon bleiben?
Eigentlich sollte dies die bisher größte Entscheidung im Leben der 17jährigen Mia werden. Doch ein schrecklicher Autounfall, bei dem ihre Eltern ums Leben kommen und sie und ihr kleiner Bruder lebensgefährlich verletzt werden, stellt das musikalische Ausnahmetalent von jetzt auf gleich vor eine ganz andere Frage: Soll sie ihrer Familie folgen oder soll sie kämpfen? Gehen oder bleiben? Leben oder sterben?
Während Mias Körper auf der Intensivstation im Koma liegt, wandert ihr Geist durch das Krankenhaus, beobachtet ihre Freunde und Verwandte und erinnert sich an entscheidende Erlebnisse ihres jungen Lebens, die dem Leser neben Mias zarter Persönlichkeit auch das innige Verhältnis zu ihren Eltern und ihrem Bruder vor Augen führen. In kurzen, aber intensiv erzählten Episoden erfährt man, wie sich Mias Liebe zu ihrem Cello und zur klassischen Musik entwickelte, wie sie ihren Freund Adam, umschwärmtes Mitglied einer aufsteigenden Punk-Band kennen lernt und wie zwischen den beiden eigentlich so unterschiedlichen Menschen dennoch eine gefestigte Beziehung entsteht.
All diese Anekdoten, die teilweise bis in Mias Kindheit zurückreichen und auch ihre beste Freundin mit einschließen, machen deutlich, wie stark das Band zu ihren Eltern war, wie unbekümmert sie aufgewachsen ist und wie anders ihr Leben nun sein könnte, obwohl es das doch gar nicht dürfte.
Dabei gelingt es der Autorin nicht nur, den Leser mit ihrer warmherzigen, offenen Schreibweise zu fesseln. Auch der Aufbau der Geschichte vermag zu überzeugen. Vergangenheit und Gegenwart greifen so geschmeidig ineinander, dass man nicht – wie so oft – das Gefühl hat, aus der Handlung herausgerissen zu werden, sondern immer tiefer in die Geschichte eintaucht und über die gesamte Erzählung hinweg immer wieder bittere Tränen vergießt.
Denn immer wenn die Entscheidung gefallen scheint, bringt eine Geste, ein Wort, ein Gedanke oder Geschehen sie wieder ins Wanken - völlig nachvollziehbar und ohne aufgesetzt oder konstruiert zu wirken, sodass bis zum Schluss doch relativ unklar ist, wie das Ende ausfallen wird.
FAZIT: Ein aufwühlendes, tieftrauriges, aber wunderschönes Buch, das zeigt, wie kostbar das Leben ist und wie schnell alles vorbei sein kann. Rührend, ohne rührselig zu sein und so glaubwürdig und mitfühlend erzählt, dass man fast schon um die Verstorbenen trauert, obwohl diese doch eigentlich nur erfunden sind.

[Ganz frisch] Anna Fink - Der Vogel der Welten. Das Cover
Februar 24th, 2010Für viele von Euch wird es keine Überraschung sein, wenn ich sage, dass ich Fink-Fan bin. Von daher freue ich mich ungemein, dass Boris heute den endgültigen Cover-Entwurf für die Fortsetzung präsentiert hat.
So wird Anna also aussehen, wenn sie im Herbst in die Läden kommt. Statt in Rot, diesmal in Blautönen gehalten. Etwas älter sieht sie aus und irgendwie so, wie man sich ein ganz normales Mädchen vorstellt, das in ein Märchen gerät.
Ich freu mich drauf.
Zu viele Informationen
Februar 23rd, 2010Zwei extrem coole Machos Kunden an der Kasse im Gespräch.
K1: Ey, du hast doch noch nie ein Buch gelesen.
K2 (entrüstet): Doch, Mann! Das Kamasutra.
K1: Aber anwenden kannst du es nicht.
Na dann. ![]()
[Ich lese] »Wenn ich bleibe« von Gayle Forman
Februar 22nd, 2010Auf der Arbeit im Regal mit den Leseexemplaren entdeckt und eigentlich nur zum dortigen Pausenbuch auserkoren. Aber dann hat es mich doch so gepackt, dass ich es mit nach Hause nehmen musste.
Erster Satz:
Ich wache auf und sehe, dass der Rasen vor unserem Haus von einer dünnen Decke aus puderigem Weiß überzogen ist.
[gelovelybloggt] Es hat etwas länger gedauert…
Februar 21st, 2010…aber soeben konnte ich meinen nächsten Beitrag im Lovelybooks-Blog veröffentlichen.
Diesmal geht es um Thaddeus, die Fliege und das große Grübeln. Genauer gesagt um meine Verständnisprobleme in Bezug auf Shane Jones’ Roman Thaddeus und der Februar und die Suche nach einen Ausrufezeichen, das vielleicht doch nicht zwingend ist.
Vor allem aber gibt es ein Interview mit Karsten Kredel, dem Literatur-Programmleiter vom Eichborn-Verlag, dessen interessante Antworten wirklich einen Klick wert sind.
Ein schönes Restwochenende wünsche ich Euch,
Eure Nina
[Rezension] Bürkl, Anni - Schwarztee
Februar 20th, 2010Originaltitel: - 
Genre: Krimi
Reihe: -
Verlag: Gmeiner-Verlag (2oo9)
Übersetzung: -
ISBN: 9783839210239
Seiten: 323
Website der Autorin: www.texteundtee.at
Kurzbeschreibung
Das beschauliche Altaussee im Salzkammergut. In Berenike Roithers neu eröffnetem Teesalon trifft man sich zur Lesung des skandalumwitterten Autors Sieghard Lahn. Doch ein Besucher steht zur Pause nicht mehr auf und schnell ist klar: Der Journalist Robert Rabenstein wurde ermordet.
Kein guter Auftakt für Berenikes beruflichen Neuanfang. Aber als Frau der Tat beschließt sie, selbst Licht ins Dunkel zu bringen - auch wenn sie sich dazu im fernen Wien der eigenen Vergangenheit stellen muss…
Rezension
Um ihr altes, von ihrer Karriere beherrschtes Leben in Wien zu vergessen, wagt Berenike Roither einen Neuanfang in Altaussee im Salzkammergut, wo sie einen kleinen, stilvollen Teesalon eröffnet, in dem es neben gutem Tee auch anspruchsvolle Literatur gibt.
Als bei einer dort veranstalteten Lesung des umstrittenen Autors Sieghard Lahn ein Journalist ermordet wird, ist es mit Berenikes – durch Tee und einen ausgeprägten Hang zur Esoterik – neu gewonnener Ruhe aber erstmal vorbei. Schließlich wurde Robert Rabenstein heimtückisch vergiftet. In ihrem Salon! So gerät Berenike nicht nur ins Visier der Polizei, sondern setzt bei ihren eigenmächtigen Ermittlungen auch ihr Leben aufs Spiel…
Anni Bürkls Erstlingswerk, dessen Kapitel allesamt nach verschiedenen Teesorten benannt sind, ist ungewöhnlich. Schon aufgrund des ganz eigenen Stils der Autorin, die häufig kurze Sätze, knackige Sätze gebraucht und an allen möglichen wie unmöglichen Stellen Anglizismen einstreut. Auf den ersten Blick wirkt das eigenartig, aber nach wenigen Seiten hat man sich bereits damit angefreundet und denkt sich So what?! Englisch und Tee, das passt doch. Und irgendwie spiegelt der etwas sperrige, aber trotzdem angenehme Stil ja auch Berenikes Charakter wider, der zu Beginn sehr schwer zu fassen ist.
Ja, Berenike glaubt an Qi und murmelt gerne mal das eine oder andere Mantra vor sich her, aber so richtig nimmt man ihr ihren Esoterikfimmel nicht ab. Viel zu sehr hat man das Gefühl, dass sie sich bloß in eine andere Existenz flüchtet, um ihre Vergangenheit komplett hinter sich zu lassen. Denn dass dort irgendetwas liegen muss, das sie belastet, wird fast schon zu offensichtlich angedeutet.
Die Auflösung allerdings entschuldigt Berenikes sprödes Auftreten, erklärt, warum es ihr beim Anblick gut aussehender Männer sehr schnell im Schoß zieht und macht sie zu einer interessanten, ganz besonderen Figur. Vertieft wird dies noch durch ihre schwierige Kindheit mit jüdischen Vorfahren und das angespannte Verhältnis zu ihren Eltern, das ebenfalls angerissen wird.
Auf gerade mal etwas über 300 Seiten hat die österreichische Autorin also einiges untergebracht, etwa auch ein Teebrevier, politische und historische Aspekte sowie ein paar weitere Leichen. Dabei geht der Kriminalfall aber fast schon etwas unter, denn auch wenn die Motive für die Morde nachvollziehbar und gut durchdacht sind, kommen die Opfer etwas unglaubwürdig ums Leben und auch die Polizei macht bei ihren Ermittlungsarbeiten keinen guten Eindruck.
Das alles ändert aber nichts daran, dass ich mich jetzt schon auf Berenikes 2. Fall freue, der im Herbst dieses Jahres unter dem Titel »Ausgetanzt« erscheinen wird.
FAZIT: Ein etwas anderer, atmosphärischer und intelligenter Krimi – nicht nur für Teeliebhaber.

[Test] Wer bist du im Wunderland?
Februar 19th, 2010Was auch immer das über meinen Geisteszustand aussagt…

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Mehr Infos zum Film ALICE IM WUNDERLAND
gefunden bei Katha
Auf den Inhalt kommt es an.
Februar 18th, 2010Ich: Soll ich Ihnen den Gutschein als Geschenk verpacken?
Jeder xte Kunde: Nein, ich habe eine Tüte.
Okay. Es gibt ja auch Leute, die verpacken Geschenke in Alufolie oder Zeitungspapier. Warum nicht auch in eine Plastiktüte? ![]()
























